"Challenge Social Innovation: Innovating innovation by research - 100 years after Schumpeter", Brüssel, Belgien
Innovationsförderung ist der Eckstein der künftigen europäischen Forschungsförderungspolitik. Für die Ziele der Strategie Europa 2020 ist ein weitergefasstes Konzept der Innovation gefragt, das eine soziale Dimension in die technologische und unternehmerische Innovation einbezieht und eine kohärente Auffassung der sozialen Innovation in allen Sektoren der Gesellschaft durchsetzt.
Die Konferenz befasst sich mit Forschungsthemen rund um Innovation in den Themenbereichen "Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften" (SSH) und "Zusammenarbeit" des Siebten Rahmenprogramms der EU (RP7). Obwohl das Konzept der sozialen Innovation nicht neu ist, wurde es erst jetzt als ein Schlüsselfaktor der Innovation innerhalb der europäischen politischen Diskussion anerkannt.
Die Konferenz wird die Bedeutung der sozialen Innovation hervorheben und die künftigen Forschungsthemen in diesem Bereich festlegen. Sie wird die soziale Innovation als einen integralen Bestandteil der Innovation etablieren und ein integriertes Innovationskonzept vorantreiben, das wirtschaftliche, kulturelle und soziale Dimensionen einbezieht. Sie wird die Fortschritte der Entstehung des wissenschaftlichen Konzepts der sozialen Innovation aufzeigen sowie der Innovationsforschung für eine Entwicklung, die aus der Sicht der Gesellschaft, der Umwelt und der Wirtschaft nachhaltig ist. Schließlich wird sie die Durchführung des SSH-Programms des RP7 fördern.
An diesen drei Tagen wird die Konferenz die entsprechende internationale wissenschaftliche Gemeinschaft zusammenbringen, um eine gemeinsame fachübergreifende Forschung auf diesem Gebiet zu fördern. Verschiedene Sitzungen werden den Schwerpunkt von der politischen Diskussion und Debatte auf die Bildung von Netzwerken und das Engagement im Rahmen des RP7 verlagern.Weitere Informationen sind abrufbar unter: http://www.socialinnovation2011.eu(öffnet in neuem Fenster)