Projektstart von ATOPICA, Wien, Österreich
Das Projekt will mithilfe quantitativer physikalischer und statistischer Modelle verstehen, wie Veränderungen des globalen und regionalen Klimas, der Landnutzung und Luftqualität sich auf die menschliche Gesundheit auswirken werden, insbesondere im Hinblick auf allergische Erkrankungen. Zum Plan gehört auch die Entwicklung eines integrierten und interdisziplinären Ansatzes zur Bewertung der gesundheitlichen Risiken, die durch schwere Umweltveränderungen hervorgerufen werden und der Entwurf geeigneter Anpassungsstrategien.
Eine wichtige Strategie des Projekts ist der Fokus auf eine invasive und hoch allergene Pflanze - Ambrosia artemisiifolia L. (Asteraceae). Die als Ambrosia oder Traubenkraut bekannte Pflanze, ist ein einjähriges Gewächs, dessen Ursprung in Nordamerika liegt. Es wurde erstmals in Europa in der Mitte des 19. Jahrhunderts beobachtet. Seitdem hat es sich in vielen Ländern des europäischen Kontinents verbreitet. Es ist eine sehr invasive Pflanze mit Pollen, der Heuschnupfen (Rhinokonjunktivitis), Asthma und Neurodermitis auslöst.
Die Projektpartner kommen aus Österreich, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Belgien, Italien und Kroatien. Die Forschergruppe besteht aus Zell-und Molekularbiologen, Immunologen, Allergologen, Dermatologen, Physikern, Klima- und Luftqualität-Experten und Landnutzungsspezialisten.Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.atopica.eu/Agenda.pdf(öffnet in neuem Fenster)