"Energy landscapes", Obergurgl, Österreich
In der chemischen Physik wird das Verhalten vieler untersuchter Systeme durch miteinander konkurrierende Wechselwirkungen verkörpert. Dies bedeutet, dass Topographie und Topologie, wie sie durch die potentielle Energiefunktion definiert sind, sehr komplex sind, mit einer exponentiellen Anzahl von lokalen Minima, die durch Energiebarrieren getrennt sind. In der Regel stehen keine geeigneten Näherungsverfahren zur Verfügung, um dynamische oder thermodynamische Eigenschaften direkt aus der Hamiltonfunktion eines solch komplexen Vielteilchensystems zu berechnen.
Wenn man jedoch die stationären Punkte der potentiellen Energiefunktion kennt, wie etwa die Punkte mit verschwindendem Gradienten, sind Vorhersagen möglich. Diese Techniken werden allgemein als Methoden der Energielandschaft bezeichnet.
Dieser Ansatz ermöglicht es Forschern, dynamische als auch thermodynamische Phänomene auf Eigenschaften der Energielandschaft zu kartieren. Sie sind besonders leistungsstark und von grundlegender Bedeutung für ein breites Spektrum von Anwendungen.
Die Konferenz umfasst:
- Vorträge von eingeladenen hochrangigen Rednern
- Kurze Vorträge von jungen und Nachwuchsforschern
- Poster-Sessions und offene Diskussionen
- Podiumsdiskussion über zukünftige Entwicklungen.Weitere Informationen sind abrufbar unter: http://www.esf.org/index.php?id=9134(öffnet in neuem Fenster)