"Electron transfer at the microbe-mineral interface", Norwich, Vereinigtes Königreich
Die Interaktion von Mikroorganismen und Mineralien ist ein komplexer und dynamischer Prozess, der die Geosphäre der Erde seit Äonen formt. Dies ergibt sich daraus wie Mikroorganismen ihre Umwelt durch Energie- und Materialtransfere über eine komplexe biologische Lösungsmittel-Feststoffgrenzfläche beeinflussen.
Viele bakterielle und Archaea-Arten verbinden Wachstum mit einer Reduktion des Atmens oder Oxidation von unlöslichen mineralischen Oxiden von Übergangsmetallen. Diese festen Substrate sind riesige Elektronensenken und Quellen für das Leben auf der Erde, aber da sie in Wasser unlöslich sind, können sie in die Bakterienzellen nicht eindringen. Um diese Quellen und Senken auszunutzen, muss der respiratorische Elektronentransfermechanismus physikalische Einschränkungen überwinden, die mit dem Elektronentransfer zwischen einem Mikroorganismus und extrazellulären Metalloxiden zusammenhängen.
Aktuelle mikrobiologische, geochemische, biochemische, spektroskopische und strukturelle Arbeit wirft jetzt Licht auf die molekularen Mechanismen und Auswirkungen des Elektronentransfers an Mikroben-Mineral-Grenzflächen angefangen beim Nanometer- bis hin zum Kilometermaßstab.
Die Konferenz bringt Wissenschaftler aus verschiedensten Disziplinen zusammen, wie etwa Nanodrähten, mikrobiellen Brennstoffzellen, Bioremediation und Mikrobiellen Zellfabriken.Weitere Informationen sind abrufbar unter: hier(öffnet in neuem Fenster)