Grenzen elektronischer Materialien: Korrelationseffekte und memristive Phänomene, Aachen, Deutschland
Ein Memristor ist eine passive elektrische Komponente mit zwei Anschlüssen, die ein nicht-lineares Schaltungselement sein soll, das Ladung und Magnetfluss-Bindung verbindet. Wissenschaftler konnten zeigen, dass verschiedene Materialien wie Metalloxide, Chalkogenide, amorphes Silizium, Kohlenstoff und Polymer-Nanopartikel-Kompositmaterialien memristive Phänomene aufweisen.
In den letzten Jahren sind zahlreiche ungewöhnliche elektronische Phänomene entstanden. Diese treten in Oxiden und höheren Chalkogeniden auf und sind ein heißes Thema in der Feststoff-Forschung. Zu den Phänomenen gehören starke Elektronen-Korrelation, multiferroische Eigenschaften, Spintronik-Effekte, topologisch geschützte Elektronenzustände sowie unerwartete Effekte bei komplexen Heteroübergängen.
Die Konferenz bringt führende Wissenschaftler in diesen interdisziplinären Bereichen zusammen, um sich über Durchbrüche und Herausforderungen in der Grundlagenforschung sowie über Perspektiven für zukünftige Anwendungen auszutauschen.Weitere Informationen sind abrufbar unter: http://www.nature.com/natureconferences/fem2012/index.html(öffnet in neuem Fenster)