36. Fischlarventagung, Bergen, Norwegen
Fischlarven und Zooplankton sind ein Indikator für den Gesundheitszustand eines Ökosystems. Zum Beispiel schafft verschmutztes Wasser, dazu gehören auch umfassende Hypoxie, toxische Algenblüten, Säure- und Sulfateinträge und Chemieunfälle, für das Überleben der hochsensiblen Fischlarven und anderem Zooplankton ungünstige Bedingungen.
Fischsterben ist eines der Zeichen, die Experten bei der Bewertung von Ökosystem helfen. Allerdings sind Sterblichkeitsmuster unter jungen Fische noch weitgehend unbekannt. Es gibt auch einen allgemeinen Mangel an eindeutigen Beweisen für die Ursachen der Sterblichkeit und wie sich diese über die Zeit verändert.
Die Konferenz ist ein Forum zur Diskussion und Debatte über die empirischen und Modellierungsstudien, mit denen Larven-/Fischsterben quantifiziert werden kann. Schwerpunktthemen sind u.a.:
- Beurteilung des relativen Beitrags der verschiedenen Sterblichkeitsursachen in den ersten Lebensstadien von Fischen;
- der Beitrag des mechanistischen Verhaltens und physiologischen Untersuchungen an Fischlarven auf Ökosystem-Modellen;
- die Auswirkungen von Öl- und Erdgas-Erkundungen, Förderung und Leckagen auf die frühen Lebensphasen von Fisch;
- Qualitätsindikatoren für Fischlarven: wildlebend im Vergleich zur Zucht;
- die Biologie und Ökologie von Putzerlippfischen.Weitere Informationen sind abrufbar unter: http://www.larvalfishcon.org/Conf_home.asp?ConferenceCode=36th(öffnet in neuem Fenster)