"Fibröse Protein-Nanokomposite für maßgeschneiderte hybride Biostrukturen und Geräte", Vathi, Griechenland
Fibröse nanostrukturierte Objekte konnten wegen ihrer Integration in zukünftige Generationen von Mikro- und Nanogeräten mit vielversprechenden Anwendungen in der Industrie viel Interesse auf sich ziehen. Am intensivsten wurden Kohlenstoffnanoröhrchen erforscht; durch ihre extremen Herstellungsbedingungen und Produktionskosten sind deren Möglichkeiten allerdings begrenzt.
Protein- und Peptid-basierte Nanofasern stellen eine attraktive Alternative dar, da sie unter gemäßigten Bedingungen zusammengebaut werden können, geringere Herstellungskosten vorweisen und einfacher zu konfigurieren sind. Darüber hinaus ermöglichen elektrogesponnene Nanofasern vielfältigere Designs und Anwendungsmöglichkeiten und sind einfacher in der Herstellung. Möglicherweise werden die Bereiche Nanoelektronik und Nanomedizin früher oder später ausgiebigen Gebrauch beider Arten von Nanofasern machen.
Die Konferenz befasst sich mit den neusten Trends auf den Gebieten Design, Synthese und Charakterisierung von hybriden Bio-Nanomaterialien und -geräten für elektronische und nanomedizinische Applikationen.Weitere Informationen sind abrufbar unter: http://www.engconfintl.org//12av.html(öffnet in neuem Fenster)