Drittes Treffen junger Riff-Wissenschaftler 2012, Berlin, Deutschland
Korallenriffe, marine Organismen, die über einen langen Zeitraum Calciumcarbonat absondern, um ein hartes äußeres Skelett zu bilden, werden oft als die Regenwälder der Meere beschrieben. Sie sind wesentlich für die Meeresumwelt, erhalten sie doch das biologische Gleichgewicht zwischen den Mangroven- und Seegrasökosystemen in Küstennähe. Viele Meerestiere verbringen ihr Leben damit, sich zwischen Mangroven, Seegraswiesen und Korallenriffen hin und her zu bewegen, wodurch sie Nährstoffe weitertragen und Leben verbinden. Noch wichtiger ist, dass diese Kreaturen nicht nur die Artenvielfalt unterstützen, sondern auch jedes Jahr zwischen 30 und 40 Millionen Menschen ernähren. Obwohl Bemühungen künstliche Riffe zu entwickeln bereits in vielen Teilen der Welt gemacht werden, müssen die Probleme, mit denen Korallenriffe konfrontiert sind, von der Gesellschaft rechtzeitig angegangen werden.
Die Konferenz bringt Forscher zusammen, um die neuesten Forschungsergebnisse, Ideen, innovative methodische Ansätze und angewandte wissenschaftliche Methoden im Zusammenhang mit allen Formen von Korallenriffen zu teilen, die sich in tropischen, gemäßigten oder kalten, flachen oder tiefen Gewässern befinden. Dazu gehören auch die jüngsten oder fossilen Riffe.Weitere Informationen sind abrufbar unter:
http://sites.google.com/site/youngreefscientists/news(öffnet in neuem Fenster)