"Konferenz und begleitendes Symposium internationale COURAGE in Europa ", Mailand, Italien
Da Europäer länger leben, steigt auch die Zahl der Behinderten und darum sind stichhaltige und vergleichbare Längsschnittdaten zur Gesundheit für eine evidenzbasierte Politikgestaltung von entscheidender Bedeutung. Stichhaltige Daten erfordern bessere Messinstrumente und Methoden für vergleichende bevölkerungsübergreifende und Längsschnittanalysen. Nach eine gründlichen Kritik der existierenden Alterungsstudien wird das Projekt "Collaborative Research on Ageing in Europe" (COURAGE) in drei Ländern Messungen der gesundheitlichen und gesundheitsbezogenen Auswirkungen auf eine alternde Bevölkerung entwickeln und validieren.
Ziel des Projekts war es, ein Instrument zu entwickeln, um die gesundheitlichen und gesundheitsbezogenen Auswirkungen auf eine alternde Bevölkerung zu messen. Dieses Instrument liefert objektive und evidenzbasierte Prävalenztendenzen und verknüpft diese mit Lebensqualität und Wohlergehen sowie mit der Rolle von Gesundheitsfaktoren, wie beispielsweise die bebaute Umwelt und soziale Netzwerke. Das Verständnis des Alterns und seiner Faktoren wird eine beachtliche Auswirkung auf die öffentliche Gesundheitspolitik haben. An dem Projekt nahmen 12 Partner aus Italien, Spanien, Finnland und Polen sowie die Weltgesundheitsorganisation teil.
Die Veranstaltung wird sich mit den Ergebnissen des von der EU finanzierten Projekts befassen, seine Ergebnisse mit denen anderer europäischer und internationaler Projekte zum Thema ältere Menschen und Behinderte in Verbindung bringen und eine allgemeine Diskussion und den Meinungsaustausch zwischen wichtigen Interessengruppen ermöglichen.Weitere Informationen sind abrufbar unter:
http://www.courageproject.eu/(öffnet in neuem Fenster)