"Kritische Kriminologie in einer Welt im Wandel - Tradition und Innovation", Oslo, Norwegen
In den letzten zwei Jahrzehnten sind in der modernen Gesellschaft infolge einer rapiden wirtschaftlichen Globalisierung, Migration und der Entwicklung und Nutzung der Kommunikationstechnik große Veränderungen passiert. Obwohl diese Veränderungen viele positive Effekte hatten, haben sie auch viele menschliche Opfer gefordert und die natürliche Umwelt zerstört.
Diese jüngsten Entwicklungen haben auch zu einer Veränderung bei der Wahrnehmung von Verbrechen geführt und welche Rolle die Schadenskonzepte in einer solchen Analyse spielen. Die Kriminologie räumt ein, dass nicht nur Menschen, sondern auch die Natur und andere Arten, die die Erde bewohnen, Opfer dieser Tendenzen sind. Zum Beispiel hat die Tatsache, dass mehr Menschen durch Luftverschmutzung sterben als durch traditionelle Straßenkriminalität, zur Geburt einer "grünen" Umweltkriminologie geführt hat. Andere Disziplinen wie kulturelle Kriminologie, post-koloniale Kriminologie, Queer-Kriminologie, Gothic-Kriminologie und feministische Kriminologie sind neben anderen wichtigen Entwicklungen in verwandten Disziplinen wie Urbanistik, Anthropologie und Geographie entstanden.
Die Konferenz bietet den Teilnehmer eine Gelegenheit die Frage zu untersuchen, auf welche Weise jene, die sich mit Devianz und sozialer Kontrolle befassen, traditionell auf die Probleme in der Gesellschaft reagiert haben und wie "Kriminologie" heute gefordert ist.Weitere Informationen sind abrufbar unter:
http://www.jus.uio.no/ikrs/english/research/research/cciacw.html(öffnet in neuem Fenster)