Zweite Konferenz zu Kontroversen um Impfungen bei Erwachsenen, München, Deutschland
Mit Hilfe von Impfungen konnten weltweit viele Erfolge im Bereich der öffentlichen Gesundheit erzielt werden, z. B. die Ausrottung der Pocken und eine deutliche Reduzierung anderer schwerer Infektionskrankheiten wie Kinderlähmung und Masern. Dennoch sind Impfungen schon seit langer Zeit auch Gegenstand verschiedener ethischer Kontroversen. Impfungen bei Erwachsenen sollen vor Krankheiten, Arbeitsausfällen, Krankenhausaufhalten oder sogar Todesfällen schützen. Jedoch liegen die Durchimpfungsraten für die Immunisierung und gegen Infektionskrankheiten bei Erwachsenen durchschnittlich weit unter denen anderer Altersgruppen.
Auf dem Gebiet der Erwachsenenimpfung konnten im Laufe der Jahre die Bestände klinischer und grundlegender Daten deutlich erweitert und die Technologien ausgebaut werden. Angesichts des Problems von Krankheiten, die epidemiologische Ausmaße annehmen, waren die Behandlungsmöglichkeiten vielfältig abgeschweift. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass Diskussionen über zahlreiche kontroverse Problematiken notwendig wurden und medizinische Schlussfolgerungen gezogen werden müssen.
An der Konferenz werden Forscher und Wissenschaftler auf diesem Gebiet teilnehmen und mit Unterstützung der evidenzbasierten Medizin und Expertenmeinungen über ungelöste klinische und therapeutische Dilemmata diskutieren, um eine Einigung bei allen Fragen zu erzielen. Ihr Ziel ist es, Lösungen zu finden und Ärzten fundierte Empfehlungen zu geben.Weitere Informationen sind abrufbar unter:
http://www.comtecmed.com/covac/2013/(öffnet in neuem Fenster)