10. Internationales Symposium zu Pharmakologie und Therapien der Augen, Paris, Frankreich
Die Prävalenz von Erblindung wird in Europa auf etwa 0,3 % geschätzt, was 7 Prozent der Erblindung weltweit darstellt. Die meisten die Sicht bedrohenden Augenkrankheiten sind bei Europäern altersbedingt und die Zahl der Betroffenen wird aufgrund der alternden Bevölkerung und der ständig steigenden Lebenserwartung zunehmen.
Fortschritte bei der Behandlung von Erblindung hängen von der Entwicklung neuer Technologien ab, die eine rechtzeitige Erkennung, Nachuntersuchung und Behandlung der Krankheit ermöglichen. Neue Behandlungsmöglichkeiten in der Augenheilkunde unterliegen rasanten Entwicklungen, wie beispielsweise der jüngste Durchbruch bei neuen Medikamenten gegen altersbedingte feuchte Makuladegeneration zeigt. Außerdem werden auch weiter neue Augenkrankheiten erforscht, für die es bisher keine Behandlung gibt, wie z. B. Retinitis pigmentosa und altersbedingte feuchte Makuladegeneration.
Die Konferenz wird Methoden für die Messung der Sehfunktion in klinischen Tests, die Entwicklung von Stammzell- und Gentherapien für Netzhauterkrankungen, die Behandlung von Makulaerkrankungen und Entzündungen im Auge, die Wiederherstellung der Hornhaut mit Stammzellen und die Behandlung trockener Augen erörtern. Sie wird das Zusammenspiel europäischer Regulierungsbehörden, Ärzten und Patientenvertretern sowie der Pharmaindustrie auf diesem Gebiet ermöglichen.Weitere Informationen sind abrufbar unter:
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