"Identitäten und Identifikationen: Politisierte Anwendungen kollektiver Identitäten", Zagreb, Kroatien
In der Psychologie und Soziologie ist Identität die Konzeption eines Menschen und Ausdruck seiner / ihrer Individualität oder Gruppenzugehörigkeit (wie nationale Identität und kulturelle Identität). Die Identität ist konzipiert, um Einheit und Anerkennung zu liefern, während sie auch durch Trennung und Differenzierung existiert. Wenige Konzepte wurden so viel genutzt wie das der Identität zu widersprüchlichen Zwecken. Von den fragilen individuellen Identitäten als selbstverständlich erstarrende Rahmenbedingungen bis hin zu geschichteten in-group Identifikationen in Familien, Ordnungen, Organisationen, Religionen, Ethnien, Regionen, Nationalstaaten, supra-nationalen Organisationen oder anderen sozialen Entäten, dieses Konzept steht immer wieder im Zentrum der Debatten und macht alles entweder auf gefährliche Weise zu einfach oder zu kompliziert.
Auf der Konferenz wird Forschung zu kollektiven Identitäten diskutiert, um die Prozesse der Identitätsbildung sowohl in konstruktivistischen als auch de-konstruktivistischen Dimensionen zu debattieren. Die Konferenz wird die Debatte eröffnen zum dynamischen, multi-dimensionalen und interdisziplinären Verständnis von Identitäten in ihrem historischen Kontext und in der Art, wie sie Gegenwart und Zukunft der Organisationen oder Gemeinschaften prägen.Weitere Informationen sind abrufbar unter:
http://euroacademia.eu/conference/identities-and-identifications/(öffnet in neuem Fenster)