9. Internationales Kinderschmerz-Symposium, Stockholm, Schweden
Kinder laufen Gefahr, eine ungeeignete Schmerzbehandlung zu erhalten. Fehleinschätzungen können dazu beitragen, dass bei Verfahren, die bei Erwachsenen routinemäßig aggressiv behandelt werden, nur eine unzureichende Schmerzfreiheit erreicht wird. Obwohl das Schmerzmanagement bei Kindern bereits gut erforscht ist, muss die Behandlung von Kinderschmerz im klinischen Alltag verbessert werden.
Besonders problematisch ist die Tatsache, dass Kinder den Heilberuflern und Eltern, welche sie pflegen und behandeln, ihre Schmerzen nur schwer deutlich vermitteln können. Besondere Schwierigkeiten kann es bereiten, Rückschlüsse aus den sensorischen und emotionalen Schmerzempfindungen bei Kindern, insbesondere bei Neugeborenen und Kleinkindern, zu ziehen.
Die Tagung wird allen Teilnehmern die Möglichkeit zum Wissensaustausch und zum Networking geben. Sie wird sich mit einer Fülle von Themen beschäftigen: von der Grundlagen- bis zur klinischen Wissenschaft, von der Pharmakologie bis zu psychologischen Methoden, von akutem bis zu chronischem Schmerz, Schmerzen in Krankenhäuser sowie bei häuslicher Versorgung.Weitere Informationen sind abrufbar unter:
http://www.ispp2013.org/(öffnet in neuem Fenster)