Erste internationale Konferenz über Urin-Omik (URINOMICS 2013), Caparica, Portugal
Seit Jahrhunderten haben die Ärzte versucht, Urin zur nicht invasiven Bewertung von Krankheit zu verwenden. Die Urinanalyse hilft bei der Diagnose und Klassifizierung von Krankheiten, weil sich Urin einfach und in großen Mengen sammeln lässt. Doch alle Proteomkataloge für Urin, die derzeit erstellt werden, haben Grenzen im Hinblick auf ihre Tiefe und die Zuverlässigkeit der Identifikation.
Das Urinproteom wurde mit fast allen Proteomiktechnologien untersucht, doch das Urinprotein- und Peptideprofiling mithilfe der Massenspektrometrie hat sich als die geeignetste Lösung für die klinische Anwendung erwiesen. Proteomik ist das Studium der Proteinexpression in einem Gewebe oder einer biologischen Flüssigkeit. Trotz der Fortschritte bei der Entdeckung von Biomarkern des Urins, ist der Beitrag der Urin-Proteomik zum Verständnis der Pathophysiologie von Krankheiten aufgrund der Analyse des Urinproteins noch gering. Dies geht auf Probleme zurück, die mit der Sequenzidentifizierung der Biomarker zusammenhängen.
Die Veranstaltung bietet den Teilnehmern die Gelegenheit zum Gedankenaustausch über die neuesten Forschungstendenzen in diesem Bereich.Weitere Informationen sind abrufbar unter:
http://www.urinomics2013.com/(öffnet in neuem Fenster)