"Magnesium-Workshop Madrid 2013", Madrid, Spanien
Um die Umweltbelastungen in der modernen Gesellschaft deutlich zu verringern, werden verstärkt Leichtmetalle und Leichtmetalllegierungen eingesetzt, da sie eine hohe Festigkeit und Formsteifigkeit aufweisen, korrosionsbeständig sind und sich sehr gut recyceln lassen. Hierzu zählen u. a. auch Legierungen aus Magnesium (Mg), Aluminium (Al) und Titan (Ti), die in großem Umfang bei der Herstellung von Bauteilen im Flugzeug-, Automobil- und Schiffbau sowie in der Elektronikbranche und im Bauwesen Verwendung finden.
Zur Senkung des Energieverbrauchs hat die Industrie leichtgewichtige Technologien und Forschungsbemühungen zur Verbesserung von Magnesium, dem leichtesten der Konstruktionsmetalle, in den Vordergrund gestellt. Obwohl bereits große Fortschritte bei der Erforschung des Verformungsverhaltens von Magnesiumlegierungen erzielt wurden, fehlen immer noch genaue Erkenntnisse zu den Übergängen, die zu Veränderungen des vorherrschenden Verformungsmodus führen. Außerdem wissen wir noch zu wenig darüber, wie sich die Mikrostruktur steuern lässt, um das mechanische Verhalten zu optimieren.
Auf dem Workshop können Forscher sowie Vertreter aus Industrie und Märkten Informationen über den aktuellen Stand der Dinge und zukünftige Möglichkeiten austauschen.Weitere Informationen sind abrufbar unter:
http://www.tms.org/meetings/2013/MagnesiumWorkshopMadrid/(öffnet in neuem Fenster)