12. Mikrodosimetrie-Symposium
Gegenstand: Ionisierende Strahlung geringer Intensität: Strahlungsqualität, Molekularmechanismen, Auswirkungen auf Zellen, gesundheitliche Folgen.
Kontext: Spezifisches Programm für Forschung und technologische Entwicklung im Bereich der nuklearen Sicherheit bei der Kernspaltung (1990-1994).
Termin: 29. September bis 4. Oktober 1996.
Ort: Oxford, Vereinigtes Königreich.
Veranstalter: Europäische Kommission, GD XII (Wissenschaft, Forschung und Entwicklung), Energieministerium der USA (DOE), Medizinischer Forschungsrat (MRC) Großbritanniens.
Ziele: Forum zur Vorstellung und Diskussion der jüngsten Fortschritte auf dem Gebiet der Mikrodosimetrie und der damit verbundenen Entwicklungen von Strahlenchemie, Molekular- und Zellbiologie, Onkologie und Epidemiologie.
Themen:
- Interaktion zwischen Strahlung und Materie- und Energieübertragung;
- Kernspurstrukturen in Medien wie Wasser, DNS und Proteinen;
- Chemische Prozesse auf dem Weg von Strahlungsspuren zu direkten und indirekten DNS- und Chromatinschädigungen;
- Spektren von Molekularschadensclustern und ihre Abhängigkeit von der Strahlungsqualität;
- Forschungsansätze zu Extrapolationen auf Strahlenfelder geringer Intensität sowie unterschiedliche Strahlenfelder;
- Anwendungen der Mikrodosimetrie im Bereich des Strahlenschutzes bei externer und interner Bestrahlung;
- Anwendungen der Mikrodosimetrie in der Nuklearmedizin.
Für die Teilnahme von Nachwuchsforschern stehen Mittel in begrenzter Höhe zur Verfügung.Weitere Informationen:
Dr. H. G. Menzel;
European Commission;
DG XII/F-6;
200 rue de la Loi;
B-1049 Brussels;
Tel. +32-2-2959298; Fax +32-2-2966256;
E-mail: H.Menzel@mshg.cec.be
oder
Dr. D. T. Goodhead/Dr. P. O'Neill;
MRC Radiobiology Unit;
Chilton;
Didcot;
Oxon OX11 0RD;
United Kingdom;
E-mail: D.Goodhead@har-rbu.mrc.ac.uk
oder
E-mail: P.ONeill@har-rbu.mrc.ac.uk