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Erste jährliche ELOISE-Konferenz

ELOISE, die erste jährliche wissenschaftliche Konferenz über europäische Studien der Wechselwirkung zwischen Land und Meer findet vom 21. bis 23. Mai 1997 in Areachon, Frankreich statt.

Das ELOISE-Projekt wird gemeinsam vom gemeinschaftlichen Meereswissenschaften- und -techno...

21 Mai 1997 - 21 Mai 1997
Frankreich
ELOISE, die erste jährliche wissenschaftliche Konferenz über europäische Studien der Wechselwirkung zwischen Land und Meer findet vom 21. bis 23. Mai 1997 in Areachon, Frankreich statt.

Das ELOISE-Projekt wird gemeinsam vom gemeinschaftlichen Meereswissenschaften- und -technologie-Programm (MAST) und vom Programm "Umwelt und Klima" durchgeführt. Es handelt sich um einen koordinierten Beitrag zu dem internationalen LOICZ-Kernprojekt (Land-Meer-Wechselwirkungen in Küstengebieten). Auf der Konferenz wird der erste Zwischenbericht über ELOISE-Projekte vorgelegt.

ELOISE hat folgende Ziele:

- Ermittlung der Rolle von Küstengewässern bei Land-Meer-Wechselwirkungen (darunter Küstensockel-Tiefsee-Wechselwirkungen im Bereich des Küstensockel-Abbruchs) aus globaler Sicht;
- Bestimmung der regionalen und globalen Folgen von Verschmutzung, Eutrophizierung und physikalischer Störung von Land-Meer-Wechselwirkungen in der Küstenzone;
- Formulierung eines strategischen Vorgehens zur Gewährleistung nachhaltiger Nutzung und Entwicklung der Ressourcen in Küstenzonen und zur Untersuchung von Versagensfällen von Information, Politik und Markt, die ein nachhaltiges Management der Ressourcen von Küstenregionen behindern;
- Förderung der Entwicklung einer europäischen, wissenschaftlichen Infrastruktur zur Erforschung von Küstenzonen und für die Datenverwaltung, mit der nationale und regionale Forschung und deren Nutzung vorangetrieben werden können.

Die Plenarsitzungen umfassen sowohl Keynote-Vorträge als auch Berichte über die wissenschaftlichen Ergebnisse laufender ELOISE-Projekte. Dabei sollen die nachfolgenden Hauptthemen angesprochen werden:

- Globale Änderungen, biogeochemische Zyklen und Ströme;
- Ökosystemstrukturen und -funktionen und der menschliche Einfluß;
- Management von Küstenzonen;
- Integration der Natur- sowie der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften in die Erforschung der Küstenzonen.

Parallelsitzungen befassen sich mit spezifischeren Themen, bei denen es um die Lösung wichtiger wissenschaftlicher Probleme geht. Diese Sitzungen folgen den drei thematischen Arbeitsgruppen, die den ELOISE-Durchführungsbericht abgefaßt haben:

- Globale Änderungen und biogeochemische Zyklen und Ströme:
. Die biologische Abbaufähigkeit organischer Substanzen;

- Die Ökosystemstruktur und -funktion und der Einfluß des Menschen:
. Kritische Untersuchung vereinheitlichender Konzepte im Bereich der Ökologie;
. Dramatische Verwerfungen in der Gesellschaftsstruktur, ihre Ursachen und Auswirkungen in Ökosystemen;

- Modellierung und Datenverwaltung:
. Herstellung einer Verbindung zwischen Kreislauf- und biogeochemischen Modellen mit besonderer Betonung der Probleme bei der Vergrößerung oder Verkleinerung der Maßstäbe.

Weitere Auskünfte erhalten Sie von:

Europäische Kommission
GD XII -Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Dr. Hartmut Barth
Unit XII/D-1 - Umwelt und Klima
200 rue de la Loi (SDME 7/57)
B-1049 Brussels
Tel. +32-2-2956452; Fax +32-2-2952097
E-mail: hartmut.barth@ec.europa.eu

or

Europäische Kommission
GD XII - Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Dr. Klaus Guenther Barthel
Unit XII/D-3 - MAST Programm
200 rue de la Loi (SDME 7/83)
B-1049 Brussels
Tel. +32-2-2951242; Fax +32-2-2963024
E-mail: klaus-guenther.barthel@ec.europa.eu

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