Integrierte Systeme für Echtzeit-Hochwasserprognosen und -warnung
Ziel des Workshops ist es, die Forschungserfordernisse auf dem Gebiet der Hochwassergefahr von einem betrieblichen Standpunkt zu identifizieren und zu diskutieren. Die Europäische Kommission hat die Forschung auf dem Gebiet der Hochwassergefahr im Rahmen mehrerer Programme unterstützt. Echtzeit-Hochwassermanagement hat in diesem Rahmen eine wichtige Rolle gespielt.
In den letzten Jahren wurden beträchtliche Forschungsarbeiten über Niederschlagsschätzung (durch Fernerfassen), hydrologische Modelle und Hochwasserwarnsysteme durchgeführt, betriebsfähige Anwendungen, die moderne Technik (Niederschlags-Fernerfassung) und fortgeschrittene Methodologien (hydrologische Anwendungen) in sich vereinigen, wurden aber noch nicht entwickelt. Methoden zur Verbesserung des Transfers dieser Technologien und Methodologien mit dem Ziel, die Auswirkungen von Hochwasser auf europäischer Ebene zu vermindern, werden diskutiert werden.
Die vom Workshop behandelten Hauptthemenbereiche werden wie folgt sein:
- Die Integration von Prognosen nach meteorologischen Modellen in Echtzeitsysteme für die Hochwasserprognose;
- Assimilation fernerfaßter Informationen in Systeme für die Hochwasserprognose;
- Echtzeit-Hochwassermanagement;
- Betriebserfahrung (mit Fallstudien aus Italien, den Niederlanden, Großbritannien und Paraguay).
Darüber hinaus wurden im Anschluß an die schweren Überschwemmungen in Polen, der Tschechischen Republik und Ungarn in diesem Jahr auch Vertreter dieser Länder zur Teilnahme am Workshop eingeladen. Es wird erwartet, daß durch diesen Workshop eine einzigartige Gelegenheit zum Informations-und Erfahrungsaustausch und zur Entwicklung gemeinsamer Strategien für die Zukunft geboten sein wird.
Der Workshop gehört zu einer Serie von vier internationalen Versammlungen, die im Rahmen der konzertierten Aktion RIBAMOD geplant sind. Die nächste und letzte Veranstaltung in dieser Serie wird ein Workshop über "Nachhaltige Nutzung von Flußeinzugsgebieten und Klimaveränderungen" sein, der für den 26.-27. Februar in Großbritannien geplant ist.
Weitere Informationen erteilt:
DTeSAF
Universität Padova
Frau L. Visentin
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