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Die Auswirkung der Umweltpolitik auf das BIP messen

Ein kürzlich veranstalteter Workshop brachte Forscher und Verwaltungsfachleute aus ganz Europa zusammen, um einen neuen Ansatz für die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung zu finden, der unter Berücksichtigung der Umweltpolitik entworfen wird. Das "Greenstamp"-Verfahren wurde i...
Ein kürzlich veranstalteter Workshop brachte Forscher und Verwaltungsfachleute aus ganz Europa zusammen, um einen neuen Ansatz für die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung zu finden, der unter Berücksichtigung der Umweltpolitik entworfen wird. Das "Greenstamp"-Verfahren wurde in einem vom Umwelt und Klima Forschungsprogramm finanzierten Projekt entwickelt und beabsichtigt die Bewertung der Auswirkung des BIP auf die Umsetzung von alternativer Umweltpolitik.

Der "Greenstamp"-Ansatz wurde im Rahmen des Workshops bewertet, der die Durchführung weiterer Arbeiten innerhalb des Fünften Rahmenprogramms und von Pilotanwendungen forderte. In der Tschechischen Republik ist bereits ein einjähriger Anfangstest mit finanzieller Unterstützung durch das PHARE-Programm gestartet worden. Die Teilnehmer haben außerdem Interesse an weiteren Anwendungen in verschiedenen EU-Ländern geäußert.

Das Greenstamp-Verfahren umfaßt drei Hauptaspekte der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungssysteme: Verteidigungsausgaben, Vermeidungskosten und Mikro-Makro-Aspekte. Es wurden Bausteine für ein praktisches Handbuch für Interessenten wie zum Beispiel nationale Statistikämter entwickelt, die Ratschläge über die Anwendung von Verteidigungsausgaben und Maßnahmen in bezug auf Vermeidungskosten geben.

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