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BusUp: Multi-platform On-demand Crowdsourced Bus Transportation for Smart City Mobility

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Auf die Wirtschaft des Teilens zugeschnittene Busse

Das EU-finanzierte BUSUP-Projekt ist ein personalisierter, gemeinsamer gewerblicher Busdienst, der ideal für Unternehmen geeignet ist, die sich an Orten befinden, die von herkömmlichen öffentlichen Verkehrsmitteln nicht bedient werden.

Digitale Wirtschaft
Verkehr und Mobilität

Mit der Entstehung neuer Mobilitätsdienstleistungen sind Millennials vom Privatfahrzeug auf die gemeinsame Fahrzeugnutzung (d. h. Car-Sharing), Fahrgemeinschaften (d. h. BlaBlaCar) und den Fahrzeugruf (d. h. Uber) umgestiegen. Infolgedessen haben Firmen, die sich im städtischen Umland mit eingeschränkten öffentlichen Verkehrsmitteln befinden, damit zu kämpfen, attraktiv für junge, talentierte Menschen zu sein, die lieber im Stadtzentrum leben und die sich dem Pendelverkehr verweigern, wenn keine direkte Mobilitätslösung verfügbar ist. Genau dieses Problem löst jetzt das EU-finanzierte Projekt BUSUP.

Busse für die Wirtschaft des Teilens verbessern

Was erschwingliche, nachhaltige öffentliche Verkehrsmittel anbelangt, ist der Bus unschlagbar. Das BUSUP-Projekt passt dieses traditionelle Verkehrsmittel auf die heutige Wirtschaft des Teilens an. Das Ergebnis ist BUSUP, ein personalisierter, gemeinsamer gewerblicher Busdienst. „BUSUP wurde geschaffen, um für Firmen, die sich in unterversorgten Vorstädten und Vororten befinden, eine intelligente Lösung für Mittelstrecken zu schaffen“, sagt Eva Romagosa, Mitbegründerin und Leiterin Innovation des Projekts. „Wir helfen diesen Firmen dabei, ihre Probleme in der Gewinnung und Bindung von Talenten zu lösen, indem wir die Möglichkeit anbieten, einem Netz privater Busse beizutreten, das gemeinsam mit anderen Unternehmen in der Nähe genutzt wird, damit sie Arbeitnehmern eine nachhaltige und kosteneffektive Pendelverkehrslösung anbieten können.“ Jedes teilnehmende Unternehmen hat eine personalisierte Buchungsplattform im Internet, auf der sich die Arbeitnehmer registrieren, Reiserouten anfordern und ihre Monatskarten buchen können. Ausgehend von den durch die Arbeitnehmer bereitgestellten Daten ermittelt der BUSUP-Algorithmus die optimalen Reiserouten für die Maximierung des Angebots und Minimierung der Kosten. BUSUP-Benutzer können die Position des Busses über eine intuitive, benutzerfreundliche Smartphone-Anwendung verfolgen. Ähnlich zu Fahrdienstvermittlern wie Uber und Lyft ist BUSUP nicht der Eigentümer der Busse, sondern Partnerunternehmen mit qualitativ hochwertigen lokalen Busbetreibern, welche die Dienstleistungen für ihre Kunden erbringen. Eines der attraktivsten Merkmale der BUSUP-Plattform ist, dass sich Firmen die Kosten für die Reiserouten nicht nur mit Unternehmen in der Nähe, sondern auch mit ihren Arbeitnehmern teilen können. „Manche unserer Kunden sind davon überzeugt, dass Arbeitnehmer einen Teil der Kosten tragen sollten, damit sie den Dienst zu schätzen wissen und sich abmelden, wenn sie ihn nicht tatsächlich nutzen“, erklärt Romagosa. Laut Romagosa ist das wichtigste Ergebnis des Projekts nicht die technische Lösung, sondern die Tatsache, dass über BUSUP erfolgreich ein neuer gemeinsamer Mobilitätsdienst gestartet wurde, der Pendelprobleme von Firmen im städtischen Umland lösen kann. „Die BUSUP-Lösung hilft unseren Kunden dabei, ihre Strategien für die Gewinnung und Bindung von Talenten zu verbessern, halbiert ihre Mobilitätskosten und reduziert ihren CO2-Fußabdruck erheblich“, sagt Romagosa.

Eine Mobilitätslösung für Europa

Die BUSUP-Pendeldienste sind derzeit in Barcelona, Madrid, Lissabon und São Paulo verfügbar. BUSUP bietet zudem ähnliche Dienstleistungen für Veranstaltungen wie Musikfestivals (d. h. Lollapalooza, RockinRio usw.) und für Privatschulen an. Das Projekt, das im Dezember 2018 abgeschlossen wurde, versorgt derzeit mehr als 100 gewerbliche Kunden und es wird von einem Umsatz in Höhe von 2 Mio. EUR am Jahresende ausgegangen. Dieser kometenhafte Aufstieg hat die Gründer dazu ermutigt, weiter in die Zukunft zu blicken: „Wir möchten BUSUP zu Europas führender gewerblicher Mobilitätslösung machen“, sagt Romagosa.

Schlüsselbegriffe

BUSUP, Mobilitätsdienstleistungen, Wirtschaft des Teilens, öffentliche Transportmittel, Car-Sharing, Fahrgemeinschaften, BlaBlaCar, Fahrzeugruf, Uber, Lyft

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27 Dezember 2010