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Bericht zur Zukunft der Telematik in Europa

Die Bedeutung der IT-Technologien reicht weit über die Grenzen Europas hinaus. Zur Abschätzung der künftigen Auswirkungen und Entwicklungstrends bei den Kommunikations-Dienstleistungen wurden im CONCORDIA-Projekt neu aufkommende Technologien untersucht, um so zu Planungshilfen für die Entwicklung und den Aufbau der künftig von der europäischen Telekommunikationsbranche benötigten Infrastruktur zu gelangen.

Digitale Wirtschaft

Berücksichtigt man alle Aspekte, so hat in der Telekommunikationsindustrie eine eigene weit verbreitete Revolution stattgefunden - die wahrscheinlich noch anhält. Seit es das Internet gibt, haben sich Kommunikationssysteme geradezu explosionsartig in den Unternehmen verbreitet. Auf diesem durch dynamische Entwicklungen und Veränderungen gekennzeichneten Gebiet kam es immer wieder zur Einführung der unterschiedlichsten Kommunikationshilfsmittel und Netze. Im CONCORDIA-Projekt wurden die gegenwärtigen und die gerade erst entstehenden allgemeinen Tendenzen in der Telekommunikation untersucht, um zu einem besseren Verständnis für die Bedürfnisse der Industrie zu gelangen und Aussagen darüber zu gewinnen, wie die Industrie am besten strukturiert sein sollte, um wettbewerbsfähig zu sein und diese Anforderungen erfüllen zu können. Im CONCORDIA-Projekt wurden sowohl kurz- als auch langfristige Lösungen berücksichtigt und Aspekte wie z.B. zukünftige Leistungsmerkmale von ISDN-Leitungen, die Breitbandkommunikation, IP-Dienste und personalisierte Informationsdienste analysiert, um nur einige zu nennen. Das Endziel des Programms bestand in einer Abschätzung der globalen Anforderungen der Telematikbranche und in der Ausarbeitung eines umfassenden Berichts, der ein aussagefähiges Gesamtbild dieser Trends und künftigen Anforderungen vermitteln sollte. Der abschließende Bericht ging ausführlich auf Konzepte wie die entstehenden Telekommunikations-Infrastrukturen, Marktchancen und mögliche Aktivitäten und Initiativen ein. Grundsätzlich lassen sich die Ergebnisse dieser Recherche in drei Informationskategorien einteilen. Die erste Kategorie besteht aus Ergebnissen, die durch quantitative Daten untermauert werden können. Die zweite Kategorie beinhaltet die von den Projektteilnehmern als "abgeleitete Ergebnisse" bezeichneten Resultate, die auf Expertenanalysen der zur Verfügung gestellten Informationen basieren. Die dritte Informationsart schließlich ist die Gruppe der "sonstigen Ergebnisse", zu denen unter anderem diejenigen Bereiche gehören, für die künftige Forschungsaktivitäten notwendig sind. Zu jeder Ergebnisgruppe gehört eine Liste von Empfehlungen, nach denen sich künftige Aktivitäten richten sollten. Insgesamt ist so ein umfassender, detaillierter und anschaulicher Bericht entstanden. Er vermittelt ein anschauliches Bild von der Zukunft der Telematik und sollte der europäischen Telekommunikationsindustrie als Ganzes zu mehr Klarheit, Geschlossenheit und Einheitlichkeit verhelfen.

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