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Wiederverwertung von gebrauchten Kunststoffen aus Abfallströmen: Online-Abtastung, Online-Analyse, Online-Sortierung

Die Kunststoffwiederverwertung könnte künftig wesentlich stärker ausgeweitet werden. Es ist nun möglich, Kunststoffe automatisch von anderem Siedlungsmüll zu unterscheiden.

Industrielle Technologien

Kunststoffe von ausreichender Reinheit reflektieren Infrarotlicht nach sehr charakteristischen Mustern. Im Gegensatz dazu weisen andere üblicherweise in kommunalem Müll zu findende Materialien (wie z.B. Papier, Keramik und Glas) solche Muster nicht auf. Daher ist es möglich, einen Computer so zu programmieren, dass er Kunststoffteile aus einem Strom von Abfall auf der Grundlage von Daten einer Infrarotkamera erkennen kann. Die Identifikation kann weder durch mögliche Verdunkelung des Infrarotstrahls durch große Gegenstände, noch durch die Wirkungen von Feuchtigkeit beeinträchtigt werden. Die entwickelte Software kompensiert solche Phänomene. Dieses automatisierte Verfahren dürfte die Voraussetzung dafür schaffen, dass lokale Behörden in Zukunft ein wesentlich größeres Volumen von Kunststoffen wiederverwerten als sie es jetzt tun, ohne dazu auf zeitaufwendige manuelle Sortierung, sei es zu Hause oder in den Abfallbeseitigungsanlagen, zurückgreifen zu müssen. Dies wiederum dürfte zu einem allgemeinen Rückgang des Verbrauchs an finiten Ölreserven seitens der Kunststoffindustrie führen.

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