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Wireless Sensor Networks and Remote Sensing - Foundation of a Modern Agricultural Infrastructure in the Region

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Hightech-Landwirtschaft auch auf dem Balkan

Neue Fernerkundungstechnologien zur Modernisierung der Landwirtschaft und zum Umgang mit der Umwelt bieten Unterstützung für die Akteure in der Industrie und tragen zum Aufbau neuer Partnerschaften zwischen den westlichen Balkanstaaten und der EU bei.

Digitale Wirtschaft

Die Landwirtschaft kann stark von den neuen Fernerkundungstechnologien zur Überwachung der Umwelt und wichtiger Parameter profitieren. Das EU-finanzierte Projekt AGROSENSE ("Wireless Sensor Networks and Remote Sensing - Foundation of a Modern Agricultural Infrastructure in the Region") erforschte neue Möglichkeiten auf diesem Gebiet. Das Projekt arbeitete an der Modernisierung der landwirtschaftlichen Methoden und des Forstschutzes in den westlichen Balkanländern und zog die Region Vojvodina in Serbien als Testfall heran. Man erwarb dann die notwendige Ausrüstung und stellte EU-Experten auf diesem Gebiet ein, die ein System mit unbemannten Luftfahrzeugen, ausgeklügelten Sensoren und Wärmebildkameras entwickelten. Auf den Feldern wurden Fernerkundungs- und Überwachungssysteme verteilt, um Bodenverhältnisse, Pflanzenwachstum und weitere Parameter zu überwachen, was eine neue Verfahrensweise des Präzisionsackerbaus darstellt. Die Resultate der Live-Demonstration, zu denen die Messung etlicher biologischer Parameter zählte, wurden auf der Internetseite des Projekts vorgestellt. Parallel dazu bildeten die Experten die Akteure aus den westlichen Balkanstaaten in Bereichen wie etwa Anwendungen zur Umweltüberwachung, Simulationsinstrumenten, der Integration drahtloser Technologien sowie der Koordination von Forschungsprojekten aus. Dadurch erhöhte sich das Bewusstsein für das Potenzial des Projekts unter den Interessenten für die Technik aus den Bereichen Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Umweltschutz. Zudem zogen die Fortschritte im Rahmen des Projekts den Start des BioSense Centre an der Universität Novi Sad nach sich. Das Zentrum ist bereits zu einem wichtigen regionalen Mitgestalter der europäischen Forschung geworden. Damit im Zusammenhang stehende Netzwerkaktivitäten und neue Partnerschaften vereinten Interessengruppen aus Serbien und weitere westliche Balkanstaaten mit Akteuren aus Italien und Slowenien. Die fortgeführte Verbreitung der Projektergebnisse beeinflusste die staatlichen Institutionen dahingehend, dass zunehmend Präzisionsackerbau betrieben wird, womit dieser landwirtschafte Ansatz und die beteiligten Studenten gefördert werden. Man erreichte das auf dem Wege mehrerer Konferenzen, Landwirtschaftsmessen und Veröffentlichungen. Ein Schlüsselerfolg im Hinblick auf die Verbreitung war der Workshop BioSense09 in Novi Sad zu Erkundungstechnologien in Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Umwelt. Bemerkenswert ist auch, dass zusätzlich zu den Akteuren aus der Landwirtschaft auch Wissenschaftler aus verwandten Bereichen wie Ökologie und Wasserwirtschaft großes Interesse an dem Projekt AGROSENSE zeigten. Sämtliche Bemühungen trugen dazu bei, im Bereich Wissenschaft und Technologie (W/T) belastbarere Kooperationsmöglichkeiten zwischen den westlichen Balkanstaaten und dem übrigen Europa aufzubauen.

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29 August 2019