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Trans-national cooperation among Research Potential NCPs

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Forschungsunterstützung für neue Mitgliedsländer

Die EU-Gründungsmitglieder verfügen über umfangreiche Forschungskapazitäten und Industrien, neuere Mitgliedsländer müssen jedoch auch zur Zusammenarbeit ermutigt werden und die Früchte der Arbeit ernten.

Digitale Wirtschaft

In der Europäischen Union ist die Zahl der Forschungsgemeinschaften und Wirtschaftsverbände gestiegen, seitdem die Mitgliedsländer während der letzten Jahrzehnte ihre Kräfte und ihr Fachwissen gebündelt haben. Die Randregionen sowie die neueren Mitglieder der EU konnten bisher vom Nutzen dieser Konvergenz jedoch nicht in dem Maße wie das "alte Europa" profitieren. Im Rahmen der Bemühungen, diese Regionen und Länder zu stärken, finanziert die EU das ResPotNet-Projekt ("Trans-National Cooperation Among Research Potential NCPs"), um ihr Forschungspotenzial und die wirtschaftlichen Möglichkeiten zu erweitern. Ziel des Projekts ist die Stärkung des EU-Netzwerkes von Nationalen Kontaktstellen (NKS), die über europäische Experten in jedem Land verfügen, um die Teilnahme an EU-Projekten zu erhöhen. Dies führt zu einer direkten Unterstützung der Randgebiete Europas sowie der neuen Mitgliedsländer bei den Bemühungen zur Stärkung ihrer Forschung und Wirtschaft, insbesondere innerhalb des Siebten Rahmenprogramms der EU. Das Projekt eröffnet Europa zudem einen größeren Wissensschatz und macht neue Erkenntnisse zugänglich, welche der Wirtschaft auch auf pan-europäischer Ebene nützlich sind. Das neue Netzwerk bietet integrierte Informationen und Unterstützung für Forschungsorganisationen bei der Einreichung von konkurrenzfähigen Vorschlägen, beim Finden von Partnern, bei der Vorstellung von Forschungsergebnissen in ganz Europa und bei der Einwerbung von Fördermitteln. Das Projekt bietet weniger erfahrenen NKS zudem Schulungsmaßnahmen, Leistungsbewertungen sowie Beratungsmöglichkeiten, um das Level und die Verfügbarkeit von Informationen und Hilfestellungen in Europa zu verbessern. Das ResPotNet-Projekt konnte bereits Schulungsmaßnahmen anbieten und den Austausch von guten Praktiken zwischen den Nationalen Kontaktstellen fördern. Gemeinsame Schulungsmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Weitergabe von Informationen wurden mit anderen NKS-Netzwerken erarbeitet, Standardwerkzeuge zur Konsolidierung des Wissens und der Erfahrungen sämtlicher NKS konnten erweitert werden. Zudem gelang der erfolgreiche Aufbau eines Mechanismus, Forschern oder Partnern aus der Industrie beim Finden von Kooperationspartnern zu helfen: der so genannte "Partner Search Facilitator" soll dies möglich machen. Wichtig beim Aufbau einer wertvollen Datenbank von 74 Organisationen aus relevanten Regionen war die Zusammenarbeit mit einer anderen EU-Initiative zur Erschließung des Forschungspotenzials mit dem Namen RegPot. Darüber hinaus fanden während des ResPotNet-Projekts wichtige Workshops statt, das Projekt selber wurde während hochrangiger EU-Veranstaltungen aktiv gefördert. Das ResPotNet-Projekt erwartet eine Verbesserung der Konsistenz der Dienste der Nationalen Kontaktstellen in ganz Europa, einen vereinfachten Zugang zu Aufforderungen im RP7, eine Erleichterung des Zugangs für Erstantragsteller und eine Verbesserung der Qualität der eingereichten Vorschläge innerhalb der Aufforderung "Forschungspotenzial". Aus Sicht der Forschung und der Industrie wird dies zweifelsohne bei der Integration der neuen Mitgliedsstaaten helfen und kommt den Ländern zugute, die dem Euroraum beitreten und Europa erweitern. Dies bietet ihnen die dringend benötigte Förderung und stellt eine wirtschaftliche Starthilfe dar.

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