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Kooperation zwischen der Europäischen Gemeinschaft und den Ländern des Abkommens von Cartagena

Vor kurzem wurde eine Entscheidung des Rates betreffend den Abschluß des Rahmenabkommens über Kooperation zwischen der Europäischen Gemeinschaft und den Mitgliedsländern des Abkommens von Cartagena veröffentlicht. Diese Entscheidung genehmigt im Namen der Gemeinschaft das Abko...

Vor kurzem wurde eine Entscheidung des Rates betreffend den Abschluß des Rahmenabkommens über Kooperation zwischen der Europäischen Gemeinschaft und den Mitgliedsländern des Abkommens von Cartagena veröffentlicht. Diese Entscheidung genehmigt im Namen der Gemeinschaft das Abkommen, das einen Monat nach seiner Ratifizierung durch beide Parteien in Kraft treten wird. Die Mitgliedsländer des Cartagena-Abkommens sind die Republiken Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Peru und Venezuela. Das Abkommen beruht auf Respekt für demokratische Grundsätze und Menschenrechte und hat die Entwicklung und Förderung der Beziehungen zwischen den beiden Regionen zum Ziel. Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Parteien beschlossen, insbesondere die Entwicklung der Kooperation bezüglich Handel, Investitionen, Finanzen und Technologie zu fördern unter Berücksichtigung des Sonderstatus' der Cartagena-Mitgliedstaaten als Entwicklungsländer. Andere Ziele sind u.a. die Förderung, Intensivierung und Konsolidierung des Integrationsprozesses in der Anden-Subregion. Die von dem Abkommen erfaßten Hauptbereiche sind: - Wirtschaftliche Kooperation; - Entwicklung der Handelskooperation; - Industrielle Kooperation; - Investitionen; - Kooperation zwischen Finanzinstituten; - Wissenschaftliche und technologische Kooperation und Entwicklung. Die Kooperation in anderen Bereichen, die im Abkommen umrissen werden, betrifft Bergbau, Energie, Transport, Informationstechnologie und Telekommunikation, Tourismus, Umwelt, biologische Vielfalt, Gesundheit, soziale Entwicklung, Kampf gegen Drogenmißbrauch, Fischerei, Landwirtschaft und öffentliche Verwaltung. Um die Umsetzung und Koordinierung dieses Abkommens zu unterstützen, haben die Vertragsparteien vereinbart, den Gemeinsamen Ausschuß und die Unterausschüsse über Wissenschaft und Technologie, industrielle Kooperation und Handelskooperation beizubehalten, die gemäß dem Kooperationsabkommen von 1983 eingerichtet wurden.

Länder

Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Peru, Venezuela

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