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IRDAC-Stellungnahme über das Management von FTE-Programmen der Gemeinschaft

Der Beratende Ausschuß für industrielle Forschung und Entwicklung (IRDAC), hat vor kurzem eine Stellungnahme über das Management von FTE-Programmen der Gemeinschaft veröffentlicht. Die Stellungnahme beantwortet eine Anfrage von Frau Edith Cresson, der für Wissenschaft, Forschu...

Der Beratende Ausschuß für industrielle Forschung und Entwicklung (IRDAC), hat vor kurzem eine Stellungnahme über das Management von FTE-Programmen der Gemeinschaft veröffentlicht. Die Stellungnahme beantwortet eine Anfrage von Frau Edith Cresson, der für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung verantwortlichen Kommissarin, und folgt auf einen Runden Tisch über dieses Thema, der im Februar 1998 unter Beteiligung von etwa 20 leitenden europäischen Industriellen stattgefunden hat. Das Management der FTE-Programme der EU ist im Laufe der letzten Monate mit der fortschreitenden Vorbereitung des Fünften Rahmenprogramms ernsthaft in die Diskussion geraten. Die stetig wachsende Popularität der Programme hat die Managementfrage ins Rampenlicht gerückt, da mehr und mehr Vorschläge eingereicht werden. Der Runde Tisch, der einen Beitrag zu dieser Debatte aus der Sicht von Industriellen leisten sollte, befaßte sich mit folgenden Themen: - Grundsätze, Fakten und Zahlen; - Qualität der Bewertungsvorschläge; - Transparenz; - Wege nach vorn; - Neue Herausforderungen im Fünften Rahmenprogramm; - Erfahrungen aus der Industrie und den Mitgliedstaaten. Zu den Schlußfolgerungen gehören: - EU-Forschungsprogramme werden auf zufriedenstellende Art gehandhabt, es besteht allerdings die Notwendigkeit zur Prüfung auf permanenter Basis, wobei die Meinungen der Teilnehmer im Mittelpunkt stehen; - Zu den Grundsätzen gehören der gleiche Zugang, die Auswahl auf der Grundlage von Qualität und Relevanz, die vollständige Transparenz und Schnelligkeit für das Programmanagement, die unverändert bleiben sollten; - Die von der Kommission gehandhabte Evaluation der Projektvorschläge zeugt von hoher Qualität, es sollten jedoch Wege zur Vermeidung des hohen Niveaus hinsichtlich der Überzeichnung untersucht werden; - Für die Industrie bleibt die Vertraulichkeit von äußerster Bedeutung, insbesondere vor und während der Evaluationsverfahren; - Die Transparenz im Management der Programme sollte und könnte verbessert werden; - Die Verspätungen bei der Handhabungen von Projektvorschlägen, bei der Versorgung der Antragsteller mit Rückinformation und der Aushandlung von Verträgen, sind zu reduzieren; - Größere Bedeutung sollte eher den Auswahlkriterien beigemessen werden, die sowohl in ökonomischer Hinsicht als auch für Innovation als wissenschaftlicher Erstklassigkeit von Bedeutung sind; - Eine Benchmark-Übung mit anderen FTE-Finanzierungsagenturen sowohl auf europäischer als auch einzelstaatlicher Ebene könnte das gegenseitige Verständnis und den Austausch bewährter Praktiken verbessern.