Skip to main content
Weiter zur Homepage der Europäischen Kommission (öffnet in neuem Fenster)
Deutsch de
CORDIS - Forschungsergebnisse der EU
CORDIS

Article Category

Inhalt archiviert am 2022-12-02

Article available in the following languages:

Lokaler Erfahrungsschatz soll verewigt werden

Living Memory, ein Projekt, das Gemeindemitgliedern Gelegenheit gibt, das Kollektivgedächtnis zu erfassen, zugänglich zu machen und zu erforschen, in der Absicht, die Reichhaltigkeit und Vielfalt des lokalen Kulturerbes zu interpretieren und zu erhalten, ist im Kontext des Pro...

Living Memory, ein Projekt, das Gemeindemitgliedern Gelegenheit gibt, das Kollektivgedächtnis zu erfassen, zugänglich zu machen und zu erforschen, in der Absicht, die Reichhaltigkeit und Vielfalt des lokalen Kulturerbes zu interpretieren und zu erhalten, ist im Kontext des Programms ESPRIT der Europäischen Kommission eingerichtet worden. Living Memory (LIME) ist ein von der Europäischen Kommission finanziertes Projekt, das sich mit dem Forschungsbereich Intelligente Informations-Interfaces" (i3) befaßt. i3 ist eine europäische Initiative für intelligente Informationsschnittstellen, die 1997 ins Leben gerufen wurde, um einen menschlich ausgerichteten Ansatz bei der Erforschung neuer, weitsichtiger interaktiver Systeme für Menschen im Alltag zu verfolgen. Das Programm i3 richtet sich an die breite Bevölkerung und versucht, neuartige Paradigmen zur Interaktion mit Informationen zu schaffen. Living Memory dient der Entwicklung von Konzepten zur Unterstützung der Übermittlung von Lokalgeschichte, lokalen Nachrichten und dem Austausch von persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen mit Hilfe von mehreren Medien, die entweder im eigenen Heim oder in der Öffentlichkeit über innovative, intuitive Schnittstellen zugänglich sind. Bei der von LIME durchzuführenden Forschung soll das von der Gemeinde geschaffene Material als Triebkraft für die Einrichtung von Schnittstellen dienen. Mit anderen Worten: Man geht davon aus, daß eine Benutzeroberfläche für einen auf Material gestützten Dienst" die spezifischen Typologien des Materials reflektieren sollte, die dem Dienst eigen sind. Durch aktive Beteiligung von Gemeindemitgliedern während des gesamten Verlaufs der Forschung soll die Entwicklung relevanter und sinnvoller Schnittstellen für die Schaffung von Material, Kommunikation und Erhaltung von Material sichergestellt werden, die sich für die Angehörigen der Gemeinde als nützlich und attraktiv erweisen. Die betreffende Gemeinde setzt sich aus Menschen zusammen, die in einem bestimmten Teil von Edinburg im Vereinigten Königreich leben.

Mein Booklet 0 0