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Erprobung der vernetzten Forschung im Rahmen eines Raumordnungsprogramms

Bei dem Studienprogramm der EU zur Raumordnung handelt es sich um ein Experiment in der vernetzten Forschung. Die Europäische Kommission nutzt dieses Programm als Pilotprojekt zur Untersuchung der Möglichkeiten für die Nutzung von Fachwissen aus der gesamten Europäischen Union...

Bei dem Studienprogramm der EU zur Raumordnung handelt es sich um ein Experiment in der vernetzten Forschung. Die Europäische Kommission nutzt dieses Programm als Pilotprojekt zur Untersuchung der Möglichkeiten für die Nutzung von Fachwissen aus der gesamten Europäischen Union (EU). Das Projekt verfügt über 15 nationale Brennpunkte in allen Mitgliedstaaten der EU. Die Gruppe arbeitet als Forschungsnetz zur Unterstützung des europäischen Raumentwicklungskonzepts und der Raumordnungsinitiativen der EU im Rahmen der nächsten Runde der Strukturfonds-Programme für 2000-2006 zusammen. Die Teilnahme an diesem Studienprogramm ermöglicht den direkten Einsatz aller Forschungsarbeiten der einzelnen Teams im europäischen richtungsweisenden Prozeß. Das europäische Raumentwicklungskonzept soll auf dem informellen Ministerrat am 10. Mai 1999 in Potsdam verabschiedet werden. Das Programm umfaßt drei Arbeitsstränge: - Analyse der einzelnen Bestandteile des europäischen Raumes; - Untersuchungen der neuen Beziehungen zwischen städtischen und ländlichen Gebieten in Europa; - Erstellung grafischer Darstellungen der Entwicklungslinien und -möglichkeiten in Europa. Sollte sich der vernetzte Ansatz als erfolgreich erweisen, werden die Mitgliedstaaten untersuchen, wie ein längerfristiges gesamteuropäisches Forschungsnetz, das europäische Raumordnungsüberwachungsnetz (European Spatial Planning Observatory Network (ESPON)), aufgebaut werden könnte. Das Gesamtprogramm sollte Gelegenheit zur Entwicklung von Ideen für die Landesentwicklung und Raumplanung in ganz Europa geben.