Umweltkommissarin fordert mehr Forschung im Bereich des biologischen Anbaus
Ritt Bjerregaard, EU-Kommissarin für Umwelt, faßte kürzlich die Ansicht der Kommission über die Strategien für biologischen Anbau innerhalb der Europäischen Union (EU) zusammen. Sie unterstrich dabei die Bedeutung, die verstärkten Forschungsbemühungen sowie einer verstärkten Ausbildung und Beratung hinsichtlich des biologischen Anbaus zukommen. Diesen Kommentar zum biologischen Anbau gab sie auf einer vor kurzem in Wien stattgefundenen Konferenz ab, die thematisch dem biologischen Anbau in der EU gewidmet war. Biologischer Anbau, so Frau Bjerregaard, stelle einen wesentlichen Bestandteil einer Strategie für eine nachhaltige Entwicklung in Europa dar. Biologischer Anbau, fuhr sie fort, ist nicht länger ein irrationaler Zeitvertreib ... sondern eine wirkliche Alternative, die wirtschaftlich und umweltpolitisch Sinn macht. Sie verlangte, die Entwicklungsbemühungen für eine koordinierte Strategie zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung des biologischen Anbaus zu intensivieren. Um dieses Ziel zu erreichen, sagte sie, sei eine bessere Finanzierung erforderlich. Weiterhin sei es notwendig, zur Stabilisierung des biologischen Marktes Hindernisse zu beseitigen, während die landwirtschaftlichen Prioritäten der verschiedenen Regionen in ganz Europa in jeder Debatte über Forschung und Strategien für den biologischen Anbau berücksichtigt werden müßten.