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Inhalt archiviert am 2023-01-01

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Innovatoren sollen von ihren Ergebnissen profitieren

Die europäischen Forscher müssen sich bewußt sein, wie wichtig Rechte an geistigem Eigentum für den Schutz und die Verwertung ihrer Ergebnisse sind. Die Europäische Kommission hat nun ihr IPR-Helpdesk auf den Weg gebracht, um Innovatoren zu helfen, das Beste aus ihrer Arbeit h...

Die europäischen Forscher müssen sich bewußt sein, wie wichtig Rechte an geistigem Eigentum für den Schutz und die Verwertung ihrer Ergebnisse sind. Die Europäische Kommission hat nun ihr IPR-Helpdesk auf den Weg gebracht, um Innovatoren zu helfen, das Beste aus ihrer Arbeit herauszuholen - und doppelte Forschungsarbeiten zu vermeiden. Hintergrund Die europäische Forschung ist unübertroffen, hat aber eine erhebliche Schwäche - die vergleichsweise beschränkte Fähigkeit, wissenschaftliche Errungenschaften und technologische Entwicklungen in industrielle und kommerzielle Erfolge umzusetzen. Viele Forscher unterschätzen die Bedeutung von Rechten an geistigem Eigentum. Während ein Drittel aller in Europa angemeldeten Patente aus Amerika stammen, sind nur 15 % der nordamerikanischen Patentanmeldungen europäischen Ursprungs. Es ist klar, daß Amerikaner in Europa eine sehr viel größere Rolle spielen als umgekehrt. Die europäischen Forscher haben es bisher versäumt, die Früchte ihres Erfindungsreichtums zu ernten und die Verwertung der Ergebnisse ihrer harten Arbeit anderen außerhalb der Europäischen Union überlassen. Dazu kommt, daß die europäische Forschung zu stark auf Bereiche ausgerichtet ist, die bereits untersucht worden sind - 30 % der FuE-Ausgaben in Europa werden für Arbeiten aufgewandt, in denen lediglich die Ergebnisse bereits durchgeführter Forschungen reproduziert werden. Ziele und Ansatz Das IPR-Helpdesk der Europäischen Kommission soll dazu beitragen, die folgenden drei Ziele zu erreichen: 1. den einschlägigen Kreisen in Europa die Bedeutung von Rechten an geistigem Eigentum im Bereich von Innovation besser bewußt machen; 2. den Gebrauch technischer und Patent-Datenbanken als Möglichkeit fördern, vor Inangriffnahme von FuE-Tätigkeiten den Stand der Technik zu ermitteln; und 3. nützliche Tools für die Verwertung und Übertragung von Technologie bereitstellen. Auf der Website (http://cordis.europa.eu/ipr-helpdesk(öffnet in neuem Fenster)) finden sich allgemeine Informationen und eine ausführliche Dokumentation zu allen Aspekten des Schutzes und der Verwertung von Rechten an geistigem Eigentum. Außerdem bietet sie einen einfachen Zugang zum Dienst esp@cenet der europäischen Patentorganisation - mit Einzelheiten von 30 Millionen Patenten die größte Patentdatenbank, die derzeit unentgeltlich auf dem Internet zugänglich ist. Die Website des IPR-Helpdesk ist kostenlos auf Englisch, Französisch und Deutsch verfügbar und wird ständig aktualisiert. Unternehmen und Forschungsinstituten, die an EK-geförderten FTE-Projekten teilnehmen, steht außerdem ein persönlicher, telefonischer Beratungsdienst für Fragen über Rechte an geistigem Eigentum zur Verfügung. Vertragsnehmern wird außerdem umfassende Unterstützung bei der Auslegung vertraglicher IPR-Fragen und Technologiezugangsrechten angeboten. Nicht zuletzt ist das System darauf ausgelegt, Benutzer an Professionelle und Organisationen weiterzuleiten, die in diesem Sektor Dienstleistungen erbringen können.

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