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Inhalt archiviert am 2022-12-02

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Europäisches Projekt fördert unterstützende Technologien für Gesundheits- und Sozialdienste

Die europäische Gesellschaft wird immer älter; unterstützende Technologien können älteren Menschen jedoch helfen, ein unabhängigeres und ausgefülltes Leben zu führen. Diese Technologien sind unter den Experten in den Gesundheits- und Sozialdiensten zwar kaum bekannt, doch dies...

Die europäische Gesellschaft wird immer älter; unterstützende Technologien können älteren Menschen jedoch helfen, ein unabhängigeres und ausgefülltes Leben zu führen. Diese Technologien sind unter den Experten in den Gesundheits- und Sozialdiensten zwar kaum bekannt, doch dies soll durch ein europäisches Projekt nun geändert werden. Das vom EU-Programm für Telematikanwendungen (Teil des Vierten Rahmenprogramms, 1994-1998) geförderte Impact-Projekt hat ein Kurspaket entwickelt, mit dem der Einsatz von unterstützenden Technologien erhöht und ein Mißbrauch verhindert werden soll. Das Kurspaket richtet sich an Hausärzte, Pflegepersonal und Sozialarbeiter und ist als Unterrichtsmaterial gestaltet, das im Rahmen von Schulungskursen eingesetzt werden kann. Es vermittelt dem Personal die Grundlagen der unterstützenden Technologie in verschiedenen Bereichen. So wird beispielsweise erläutert, wie durch den Einsatz unterstützender Technologien Beeinträchtigungen aufgrund von Körper-, Hör-, Seh- und Sprachbehinderungen überwunden werden können. "Aus technischer Sicht sind diese Produkte oft auf dem neuesten Stand der Technik und repräsentieren die Ergebnisse innovativer F&E-Anstrengungen", so Jan Steyaert, ein Berater des niederländischen Unternehmens Fontys, dem Hauptauftragnehmer in diesem Projekt. "Aus menschlicher Sicht geben sie den Ausschlag, ob jemand in der Lage ist, in vollem Maße am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können oder nicht", so Herr Steyaert weiter. "Aus gesellschaftlicher Sicht sind diese Innovationen leider allzu oft auf einen kleinen Personenkreis beschränkt. Eine Verbreitung wird durch Mittelknappheit und unzulängliche Informationen darüber, was derzeit auf dem Markt ist, behindert. Das Impact-Projekt kann zwar nicht auf die Mittelknappheit eingehen, doch es kann das Bewußtsein und das Wissen im Hinblick auf die unterstützende Technologie bei den Experten in Gesundheits- und Sozialdiensten erweitern." Zur Schulung werden sowohl herkömmliche Lehrmethoden in Form von gedruckten Unterlagen aber auch Multimediainstrumente verwendet. Das Unterrichtsmaterial besteht aus einem Schüler- und einem Lehrerhandbuch, Fallstudien, Software und Musterdaten. Die Projektleiter hoffen, daß durch den Austausch von Informationen und Erfahrungen ein europäisches Netz zur Verbreitung und zum Ausbau der Ergebnisse eingerichtet werden kann. Das Kurspaket sowie weitere Informationen sind in englischer, niederländischer und dänischer Sprache erhältlich und können "in jedwedem nicht-kommerziellen Kontext" kostenlos unter folgender Internetadresse abgerufen und genutzt werden: http://www.fontys.nl/impact/(öffnet in neuem Fenster)

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