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Öl- und Automobilindustrie arbeiten gemeinsam mit der EU an der Emissionsreduzierung

Automobilhersteller, Forschungsorganisationen der Ölindustrie und die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission sind übereingekommen, gemeinsame Anstrengungen zur Reduzierung der Kohlendioxidemissionen in der Europäischen Union zu unternehmen. Die Gemeinsame Fors...

Automobilhersteller, Forschungsorganisationen der Ölindustrie und die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission sind übereingekommen, gemeinsame Anstrengungen zur Reduzierung der Kohlendioxidemissionen in der Europäischen Union zu unternehmen. Die Gemeinsame Forschungsstelle (GFS) traf sich vor kurzem mit dem European Council for Automotive Research and Development (EUCAR - Europäische Forschungsorganisation der Automobilhersteller) und CONCAWE, der europäischen Organisation der Ölunternehmen für Umwelt- und Gesundheitsschutz, um über den besten Weg nach vorn zu diskutieren. Angesichts der Tatsache, daß die gesetzlichen Vorschriften für Emissionen aus Gründen des Gesundheits- und Umweltschutzes immer strenger werden, sind die Automobil- und Ölindustrie sehr daran interessiert, daß ihr Gewerbe sauberer wird. Nun haben EUCAR und CONCAWE beschlossen, proaktiv mit der GFS bei der Reduzierung der Emissionen von Fahrzeugen zusammenzuarbeiten und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie im Rahmen der europäischen Gesetzgebung zu fördern. "Die Zusammenarbeit zwischen der GFS, EUCAR und CONCAWE konzentriert sich auf Technologien zur Reduzierung von Emissionen; dazu gehören Motorentechnik, Arten und Qualitäten von Kraft- und Schmierstoffen und die Wechselwirkungen derselben. Die Partner werden Möglichkeiten zur Messung niedriger Emissionen entwickeln, um die Fortschritte zu messen und den Anforderungen des zukünftigen Fahrzeugbestandes gerecht zu werden", so die GFS. Der Schwerpunkt bei der technischen Zusammenarbeit liegt auf der Bewertung der Leistung alternativer Kraftstoffe, fortgeschrittener Benzin- und Dieselkraftstoffe der Zukunft in Verbindung mit zukünftigen Entwicklungen der Motorentechnik (einschließlich Brennstoffzellen). "Alle diese Bewertungen werden mit den derzeit vorhandenen Fahrzeug-/Kraftstoffsystemen verglichen", so die Europäische Kommission. Der Arbeitsansatz umfaßt: - die Benennung lohnender Forschungsprojekte in diesem Bereich; - Informationsaustausch; - Förderung von gemeinsam durchzuführenden Forschungsprojekten; - gemeinsame Anstrengungen zugunsten der Einrichtung einer offenen Plattform zur Förderung der Forschungsarbeiten und -ergebnisse auf diesem Gebiet sowie zur Diskussion über die Arbeiten und Ergebnisse. "Das dreiseitige Abkommen wird von den Fachkenntnissen anderer europäischer Laboratorien Gebrauch machen sowie das Motor- und Fahrzeugtestlabor nutzen, das von einem der acht Institute der GFS, dem Institut für Fortgeschrittene Werkstoffe, in Petten (Niederlande) eingerichtet werden soll. Diese Anlage soll das europäische Referenzlabor für Technologien zur Reduzierung von Emissionen werden", kündigte die Kommission an.