Neue "Biogesellschaft"-Website verbessert das Profil der sozioökonomischen Forschung
Die Direktion Biowissenschaften der Europäischen Kommission hat eine neue Website eingerichtet, deren Schwerpunkt auf der sozioökonomischen Forschung im Bereich der Biowissenschaften liegt. Sie ist ab diesem Monat abrufbar unter: URL: http://www.biosociety.dms.it(öffnet in neuem Fenster) Die Kommission hofft, daß die Website als Plattform für die Sammlung und Verbreitung von Informationen in diesem Bereich dienen und zum Nachdenken über die sich entwickelnde "Biogesellschaft" anregen wird. "Die Entwicklung neuer Technologien und ihrer Anwendungen wirft eine Reihe wichtiger Fragen bezüglich der Auswirkungen auf Mensch, Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft auf", so ein Vertreter der Kommission. Die Europäische Kommisson fördert bereits die Untersuchung dieser Auswirkungen und ist insbesondere an der sozioökonomischen Dimension und der öffentlichen Meinung über neue Technologien interessiert. Die Website bietet Details zu folgenden Themen: -Die Ziele und Aktivitäten des Programms "Lebensqualität". Dies umfaßt Informationen über die sozioökonomische Dimension des Programms "Lebensqualität" und Ratschläge für Bewerber. - Der Datastore Informationen, Werkzeuge und Einrichtungen zur Verbesserung des Austauschs zwischen Wissenschaftlern über Netzwerke, Bereitstellung von Wissen online und als Referenz für alle Beteiligten, einschließlich der Öffentlichkeit, durch Bereitstellung genauer und praktischer Informationen zu den Auswirkungen von Technologie. Der "Datastore" ist in fünf Bereiche aufgeteilt: - Eine Experten-Datenbank, die eine (ständig erweiterte) Liste von Fachleuten zu Fragen der Biogesellschaft enthält; - Ein Katalog von Studien mit allen Forschungsprogrammen im Bereich der Biowissenschaften, die relevante Informationen zu den sozioökonomischen Auswirkungen neuer Technologien enthalten; - Das BIO-Glossar - mit ca. 800 technisch-wissenschaftlichen Fachbegriffen mit Definitionen und Referenzen; - Dokumentation, die relevante Dokumente, Berichte und Aufsätze umfaßt. Es wurde außerdem ein "Bioforum" geschaffen, um den Nutzern die Möglichkeit zu bieten, direkt untereinander zu kommunizieren. Links zu anderen Initiativen in Zusammenhang mit der EU und zu den Websites der Kommission, die sich mit sozioökonomischen Fragen in den Biowissenschaften beschäftigen, stehen ebenfalls zur Verfügung.