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Bologna

Die Bologna-Konferenz über KMU (kleine und mittlere Unternehmen), die am 15. Juni in Italien zu Ende ging, hat eine "Charta zur KMU-Politik" veröffentlicht. Die Konferenz wurde von Ministern und Vertretern von ca. 50 Regierungen besucht. Die Schlußfolgerungen der Konferenz umf...

Die Bologna-Konferenz über KMU (kleine und mittlere Unternehmen), die am 15. Juni in Italien zu Ende ging, hat eine "Charta zur KMU-Politik" veröffentlicht. Die Konferenz wurde von Ministern und Vertretern von ca. 50 Regierungen besucht. Die Schlußfolgerungen der Konferenz umfassen die Bedeutung der Rolle von KMU, die neuen Anforderungen, die an sie gestellt werden und die sie stellen, sowie ihre Unterschiede von Land zu Land. Hier einige der wichtigsten Schlußfolgerungen: - KMU spielen eine Schlüsselrolle in bezug auf nachhaltiges Wachstum, Restrukturierung von Wirtschaften, sozialen Fortschritt und Bekämpfung der Armut; - KMU würden von vielen Veränderungen in ihrer betrieblichen Umgebung profitieren, wie z.B. weniger zu berücksichtigende Vorschriften, leichterer Zugang zu den nötigen Humanressourcen und Qualifikationen und Stärkung öffentlich-privater Partnerschaften. Die Charta gibt u.a. die folgenden Empfehlungen: - Reduzierung der finanziellen Hindernisse, denen KMU gegenüberstehen; - Förderung des KMU-Zugangs zu und der KMU-Beteiligung an nationalen und globalen Innovations- und F&E-Programmen und -Infrastrukturen; - Erleichterung weiterer Partnerschaften mit anderen Einrichtungen des privaten Sektors, NRO, öffentlichen Verwaltungen usw.; - größeres Bewußtsein der KMU hinsichtlich der Möglichkeiten der Informationsgesellschaft und des elektronischen Handels. Zum Abschluß der Konferenz einigten sich die Teilnehmer auf eine Reihe von Punkten, darunter die Vorteile der Bewertung von Ergebnissen, und kündigten eine zweite Konferenz dieser Art an, um die Auswirkungen der Globalisierung auf KMU zu analysieren.