Unfruchtbarkeit durch Metalle
Die Gemeinsame Forschungsstelle (GFS) der Europäischen Kommission schreibt eine Studie im Bereich "In-vitro-Modelle von durch Metalle verursachte Unfruchtbarkeit und Spermiotoxizität" aus. Das Projekt wird vom Institut für Gesundheit und Verbraucherschutz, Referat Validierung von biomedizinischen Testverfahren (ECVAM), der GFS koordiniert. Das Ziel von ECVAM ist die Förderung der Anerkennung von alternativen Methoden durch Wissenschaftler und Regelungsbehörden. Diese alternativen Methoden, die von großer Wichtigkeit für die Biowissenschaften sind, sollen dazu führen, den Einsatz von Versuchstieren in Laboratorien zu reduzieren, zu erleichtern oder zu ersetzen. Unterentwickelte Fruchtbarkeit und Sterilität (Spermiotoxizität) sind Interessensgebiete von ECVAM, insbesondere was die Entwicklung von fortgeschrittenen In-vitro-Methoden (Zellkulturen) für die Bewertung der durch xenobiotische Substanzen bedingten männlichen Reproduktionstoxizität anbelangt, und um die Mechanismen der durch essentielle/giftige Spurenmetalle verursachten Spermiotoxizität zu verstehen. Das Ziel der Studie ist es, die Anzahl der Versuchstiere bei der Auswertung von männlicher Reproduktionstoxizität, die durch Metalle verursacht wurde, zu reduzieren, und zwar mit Hilfe der Entwicklung von In-vitro-Verfahren zur Überprüfung der Spermiotoxizität bei Kaninchen, um eine Relation mit In-Vivo-Spermiotoxizität vorhersagen und einführen zu können.Weitere Auskünfte erteilt: Europäische Kommission Gemeinsame Forschungsstelle Institut für Gesundheit und Verbraucherschutz Referat Validierung von biomedizinischen Testverfahren (ECVAM) Frau C. Dal Molin TP 580 via Enrico Fermi, 1 I-21020 Ispra (VA) Fax +39-0-332-785336