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Inhalt archiviert am 2022-12-07

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Meinung der Öffentlichkeit über den Europäischen Forschungsraum

Im Rahmen der öffentlichen Diskussion über den Europäischen Forschungsraum (EFR) haben Vertreter der Öffentlichkeit ihre allgemeine Unterstützung für dieses Konzept erkennen lassen, während andere Teilnehmer bei dieser Gelegenheit eine stärkere Förderung ihrer Bereiche fordert...

Im Rahmen der öffentlichen Diskussion über den Europäischen Forschungsraum (EFR) haben Vertreter der Öffentlichkeit ihre allgemeine Unterstützung für dieses Konzept erkennen lassen, während andere Teilnehmer bei dieser Gelegenheit eine stärkere Förderung ihrer Bereiche forderten. Inzwischen liegt eine Zusammenfassung der Endergebnisse der von EU-Forschungskommissar Philippe Busquin Anfang dieses Jahres angeregten öffentlichen Diskussion über einen Europäischen Forschungsraum vor. "Die positiven und manchmal herausfordernden Antworten haben mich sehr ermutigt", so der Forschungskommissar in seiner Einleitung der Zusammenfassung. "Ich hoffe, dass diese Zusammenfassung zusammen mit einer kurzen einführenden Erklärung der Hauptpunkte nicht nur zeigt, wie wertvoll die bisher eingegangenen Beiträge sind, sondern auch als Anreiz für andere dient, sich an dieser Diskussion zu beteiligen." An der Online-Diskussion haben sich rund 190 Interessenten beteiligt, rund 150 weitere wandten sich direkt an Philippe Busquin. Eine Zusammenfassung ihrer Beiträge und die Antworten des Kommissars können unter der unten genannten Webadresse online eingesehen werden. Die Beiträge sind nach folgenden Abschnitten der Mitteilung zum EFR gegliedert: - Allgemeine Kommentare zur EFR-Mitteilung. - Bündelung von materiellen Ressourcen und Infrastrukturen auf europäischer Ebene: - - Spitzenforschungszentren vernetzen und virtuelle Zentren schaffen; - - Einen europäischen Ansatz im Bereich der Forschungsinfrastrukturen definieren; - - Das Potenzial der elektronischen Netze besser nutzen. - Mehr Kohärenz beim Einsatz öffentlicher Mittel und Instrumente: - - Bessere Koordinierung beim Umsetzen nationaler und europäischer Forschungsprogramme; - - Engere Verbindungen zwischen den Organisationen für wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit in Europa herstellen. - Ankurbelung der privaten Investitionen: - - Die Instrumente zur indirekten Unterstützung der Forschung besser nutzen; - - Geeignete Instrumente zum wirksamen Schutz von geistigem Eigentum entwickeln; - - Anreize für die Gründung neuer Unternehmen und für den Einsatz von Risikokapital schaffen. - Ein gemeinsames wissenschaftlich-technisches Referenzsystem für die Umsetzung der Politik: - - Forschungsarbeiten vorantreiben, die die notwendigen Grundlagen für politische Entscheidungen liefern; - - Ein gemeinsames wissenschaftlich-technisches Referenzsystem festlegen. - Ausbau der Humanressourcen und Erhöhung der Mobilität: - - Die Mobilität der Forscher in Europa erhöhen; - - Karrieremöglichkeiten für Wissenschaftler um eine europäische Dimension erweitern; - - Position und Rolle der Frauen in der Forschung stärken; - - Das Interesse der Jugend an Forschung und wissenschaftlicher Arbeit wecken. - Ein dynamisches, offenes und für Forscher und Investoren attraktives Europa: - - Den Beitrag der Regionen im Rahmen des europäischen Forschungsaufwandes aufwerten; - - Wissenschaftliche Kreise aus West- und Osteuropa zusammenführen; - - Den europäischen Raum für Forscher aus aller Welt attraktiv machen. - Ein Raum der gemeinsamen Werte: - - Europäische Lösungen für gesellschaftswissenschaftliche Probleme suchen; - - In Ethikfragen in Wissenschaft und Technologie einen gemeinsamen Nenner anstreben.

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