Kommission berichtet über die wirtschaftlichen Auswirkungen von genetisch veränderten Nutzpflanzen auf den Agrarnahrungsmittelbereich
Die Generaldirektion Landwirtschaft hat eine Synthese eines Arbeitsdokuments über die wirtschaftlichen Auswirkungen genetisch veränderter (GV) Nutzpflanzen auf den Agrarnahrungsmittelbereich veröffentlicht. In dem Bericht werden das Ausmaß und die Hauptgründe für die schnellen und ungleichmäßigen Entwicklungen in Bezug auf GV-Nutzpflanzen in den Regionen, in denen diese zuerst Mitte der neunziger Jahre eingeführt wurden, analysiert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den zu Grunde liegenden wirtschaftlichen Fragen, die von direktem Interesse für den Agrarnahrungsmittelsektor sind. Die Kommission hat außerdem eine Literaturübersicht erstellt, um die folgenden Fragen zu behandeln: - Wie schnell und in welchem Ausmaß haben sich Aussaaten von GV-Nutzpflanzen entwickelt? Welche Pflanzen sind betroffen? - Welche wirtschaftlichen Gründe erklären die rasche Annahme von GV-Nutzpflanzen durch die Bauern? - Was sind die Konsequenzen der Reaktionen der Bürger/Verbraucher und Initiativen von Lebensmittelanbietern? Die Analyse folgt dem Pfad der Nahrungsmittelkette, von der Angebotsseite bis hin zur endgültigen Nachfrage. "Dieser Ansatz berücksichtigt die Chronologie von Entwicklungen, was die Agrarbiotechnologie betrifft, aber ermöglicht auch, die treibenden Kräfte hinter und die Interaktionen zwischen den Hauptbeteiligten in der gesamten Nahrungsmittelkette zu analysieren", erklärt die Kommission.