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Inhalt archiviert am 2022-12-07

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10 Jahre EU-US Zusammenarbeit in der Biotechnologie-Forschung

Heute endet in Brüssel eine zweitägige Zusammenkunft zur Feier der zehnjährigen Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Kommission und US-amerikanischen Agenturen aus dem Bereich der Biotechnologie-Forschung. Das Ziel der Einrichtung einer EU-US-Task-Force war die Vorausscha...

Heute endet in Brüssel eine zweitägige Zusammenkunft zur Feier der zehnjährigen Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Kommission und US-amerikanischen Agenturen aus dem Bereich der Biotechnologie-Forschung. Das Ziel der Einrichtung einer EU-US-Task-Force war die Vorausschau auf die Anforderungen der Wissenschaft von morgen und der Austausch von Ideen zwischen Programmmanagern und -verwaltern über zukünftige Zielrichtungen in der Biotechnologie-Forschung. Die Zusammenarbeit spielt seit 1990 eine Schlüsselrolle bei der Identifizierung neuer Potenziale und Errungenschaften der Biotechnologie-Forschung. Sowohl Forschungskommissar Philippe Busquin als auch Dr. Mary Clutter, stellvertretende Leiterin der staatlichen amerikanischen "Science Foundation" und amerikanische Kopräsidentin der EU-US-Task-Force, haben die Bedeutung dieser Zusammenarbeit hervorgehoben. "Die Notwendigkeit einer globalen Zusammenarbeit wird immer deutlicher", so Dr. Clutter. Dr. Bruno Hansen, Leiter der Direktion "Biowissenschaften - Koordinierung" und Kopräsident der EU-US Task Force, hob die Bedeutung der Zusammenarbeit für Europa hervor: "In der Task Force arbeiten führende Wissenschaftler von beiden Seiten des Atlantik zusammen, um die zukünftige Ausrichtung der Forschung zu besprechen. Europa hat so die Möglichkeit bekommen, als gleichwertiger Partner die Richtung mitzubestimmen, in die sich die wissenschaftliche Spitzenforschung bewegen wird." Gemeinsame Workshops haben entscheidend zur Stärkung der Zusammenarbeit in vielen neuen Gebieten, wie Bioinformatik, Genomik, Nano-Biotechnologie, Schutz von Neugeborenen, Biosicherheit und Artenvielfalt beigetragen. Auf dem Treffen werden Ergebnisse der Zusammenarbeit vorgestellt. Dazu gehört eine Ankündigung der Arbeitsgruppe Neurowissenschaften über das erste Datenbank-Treffen zwischen der EU und den USA, bei dem Leitlinien und Normen für interoperative Datenbanken ausgearbeitet werden sollen. Auf diese Weise sollen zahlreiche gemeinsame internationale Forschungsprojekte in der Neuroinformatík erleichtert und Schlüsselfragen behandelt werden. Die Arbeitsgruppe zu Nutzvieh-Genomen wird die Ergebnisse von Projekten austauschen, die über die Rahmenprogramme der Europäischen Kommission und durch das amerikanische Landwirtschaftsministerium gefördert wurden. Da die Nutzvieh-Genomstudien zu einem besseren Verständnis menschlicher Krankheiten und zu einer Verbesserung von Zuchtprogrammen führen sollen, handelt es sich dabei um eine wichtige Gemeinschaftsarbeit. Der Workshop Nano-Biotechnologie wird außerdem neue biologische Erfassungsgeräte und miniaturisierte Verfahren für eine schnelle DNA-Sequenzierung präsentieren.

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