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Inhalt archiviert am 2022-12-07

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Portugal und Slowenien vereinbaren bilaterale FuE-Zusammenarbeit

Mit Unterstützung des TAIEX-Büros (Technical Assistance Information Exchange Office - Büro für technische Hilfe und Informationsaustausch) der Europäischen Kommission sowie der Ministerien für Wissenschaft und Technik beider Länder fand am 26. und 27. Oktober 2000 in Lissabon ...

Mit Unterstützung des TAIEX-Büros (Technical Assistance Information Exchange Office - Büro für technische Hilfe und Informationsaustausch) der Europäischen Kommission sowie der Ministerien für Wissenschaft und Technik beider Länder fand am 26. und 27. Oktober 2000 in Lissabon der erste portugiesisch-slowenische Workshop zu Forschung und Entwicklung (FuE) statt, dessen Ergebnis ein Vorschlag für ein bilaterales FuE-Kooperationsabkommen war. An dem auf eine Initiative der Stiftung der portugiesischen Hochschulen und des slowenischen Wirtschafts- und Forschungsverbandes in Brüssel zurückgehenden Workshop nahmen 26 hohe Regierungsbeamte, Vertreter von Hochschulen und sonstigen akademischen Institutionen sowie FuE-Referate beider Länder teil. Vertreter beider Länder, zum Beispiel auf dem Gebiet der Pharmaindustrie, die durch das künftige FuE-Kooperationsabkommen gefördert werden soll, bekundeten ihr Interesse an einer intensiven bilateralen Zusammenarbeit. Die Institutionen wurden ferner aufgefordert, mit der Erarbeitung von Vorschlägen für gemeinsame Forschungsprojekte zu beginnen. Die Forschung und technologische Entwicklung (FTE) beider Länder wie auch ihre FTE-Politik liegen auf einem vergleichbaren Niveau. Obwohl Forschung und Hochschulen in beiden Ländern erhebliche Fortschritte gemacht haben, sind weitere bedeutende Investitionen erforderlich, um zu den fortgeschritteneren Ländern Europas aufzuschließen. In Anbetracht der vergleichbaren Bedingungen in beiden Ländern wie auch der Bereitschaft der portugiesischen Partner, ihren slowenischen Kollegen ihre Erfahrungen darzulegen, besteht eine solide Grundlage für eine Zusammenarbeit von beiderseitigem Nutzen. Die Hauptziele des Workshops waren der Meinungs- und Erfahrungsaustausch, die Bewertung der Leistung und der Fördermaßnahmen für die Teilnahme an multilateralen europäischen Programmen unter besonderer Berücksichtigung des Fünften Rahmenprogramms der EU sowie die Einleitung einer Diskussion über das Potenzial für eine bilaterale Zusammenarbeit im Bereich FTE hinsichtlich der Stärkung strategischer Verbindungen. Der Workshop wurde als wertvolle "Übung zur Tatsachenfeststellung" beurteilt; in Slowenien und Portugal werden weitere, speziellere Veranstaltungen zu ausgewählten Themen von beiderseitigem Interesse folgen, so u.a. zur Beteiligung der Forschergemeinden beider Länder an der Schaffung des Europäischen Forschungsraums. Anfang 2001 findet in Slowenien ein weiterer slowenisch-portugiesischer Workshop statt, auf dem voraussichtlich das slowenisch-portugiesische FuE-Kooperationsabkommen unterzeichnet werden wird.

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