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Nationale Verfahren bei Benchmarking-Initiative zur Wettbewerbsfähigkeit verglichen

Die Europäische Kommission hat unter dem Titel "Besser, aber noch nicht die Besten" die ersten Ergebnisse eines europaweiten Projekts zum Benchmarking der Unternehmenspolitik veröffentlicht. Damit erhalten die Mitgliedstaaten der Europäischen Union zum ersten Mal die Möglichk...

Die Europäische Kommission hat unter dem Titel "Besser, aber noch nicht die Besten" die ersten Ergebnisse eines europaweiten Projekts zum Benchmarking der Unternehmenspolitik veröffentlicht. Damit erhalten die Mitgliedstaaten der Europäischen Union zum ersten Mal die Möglichkeit, voneinander zu lernen, den für sie optimalen Policy-mix zu finden und ihre Wettbewerbsfähigkeit in allen Bereichen zu verbessern und so ihre Erfolgschancen zu erhöhen. Das wiederum ist ein Schritt zur Verwirklichung des Plans "Unternehmen Europa", der auf der Tagung des Europäischen Rates im März 2000 in Lissabon die Unterstützung aller Mitgliedstaaten fand und vorsieht, die EU bis zum Jahr 2005 zur wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaft der Welt zu machen. "Europa wird wettbewerbsfähiger, verbessert sich aber nicht schnell genug, um den Rückstand gegenüber seinen Konkurrenten aufzuholen", so Erkki Liikanen, das für Unternehmen und die Informationsgesellschaft zuständige Mitglied der Kommission. "Wir müssen genauer erfahren, wo wir besser werden müssen, um dieses Ziel zu erreichen. Die Benchmarking-Initiative wird unser politisches Instrumentarium leistungsfähiger machen und ermöglicht es den Mitgliedstaaten, in Schlüsselbereichen der Unternehmenspolitik die Methoden zu ermitteln und anzuwenden, die am besten geeignet sind, die Gesamtleistung der EU zu verbessern." Die Ergebnisse basieren auf 20 Indikatoren, die in vier Themenbereiche unterteilt sind: Humanressourcen, öffentliche und private Investitionen, wissenschaftliche und technologische Produktivität und die Auswirkungen von Forschung und technologischer Entwicklung auf Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung. Die Kommission hat vier Dokumente veröffentlicht: - Der Anzeiger zur Unternehmenspolitik zeichnet nicht nur das bisher genaueste Bild von der Leistungsfähigkeit der EU in den unternehmenspolitischen Schlüsselbereichen unternehmerische Initiative, Innovation und Marktzugang, sondern gibt auch Aufschluss über speziellere Dinge wie Problembereiche, vorbildliche Verfahren und politische Ziele. - Der Bericht über die Wettbewerbsfähigkeit umfasst Strukturindikatoren, Strukturanalysen und vergleichende Untersuchungen. Er enthält die wesentliche Erkenntnis, dass Europa sich für die wissensbasierte Wirtschaft rüstet, das aber noch nicht schnell genug tut. - Der Bericht über die Durchführung des Aktionsplans zur Förderung von utnernehmerischer Initiative und Wettbewerbsfähigkeit präsentiert vorbildliche Verfahren, die besser publik gemacht und stärker aufgegriffen werden müssen. - Im Überblick über die Ergebnisse der Aktivitäten im Bereich vorbildliche Verfahren werden Berichte zu ausgewählten Benchmarking-Projekten zusammengestellt. Zusammen ergeben diese Dokumente das umfassendste und detaillierteste Bild von den Stärken und Schwächen der EU im Wettbewerb und ermöglichen es den Mitgliedstaaten und den Praktikern der Unternehmenspolitik voneinander zu lernen, wie man seine Stärken im Wettbewerb am besten kombiniert und nutzt. Die Arbeiten zur Umsetzung der Empfehlungen sollen im Jahr 2001 intensiviert werden. Sie finden zwar in den Mitgliedstaaten statt, doch die Europäische Kommission wird sie aufmerksam beobachten, um zu erkennen, wo sich Erfolg einstellt und wo weitere Verbesserungen erforderlich sind. Die Ergebnisse dieser Benchmarking-Initiative werden dem Rat und dem Europäischen Parlament jährlich vorgelegt.

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