Ostasien und Europa vereint für Blumen
Ziergehölze werden vor allem für Floristen und Gärtner angebaut, die sie für Blumenarrangements verwenden. Asiatische Ziersträucher wie Rhododendron, Kamelien, Hortensien und Paeonia sind wertvolle Güter, die seit zwei Jahrhunderten in Europa angebaut werden. Die Zuchtversuche von vielen anonymen Gärtner und Hobbyzüchtern haben im Laufe der Jahre zu vielfältigen aber schlecht charakterisiert genetischen Ressourcen der Ziergehölze geführt. Das EU-geförderte Projekt FORESTFLOWERS (Expressed sequences (EST) as tags for functional genes for genetic characterisation of flowering woody ornamental shrubs from an oriental origin) verfolgte das Ziel, die unzusammenhängende Forschung zu blühenden Ziergehölzen in ostasiatischen und europäischen Institutionen zu verknüpfen. Die Zierpflanzenindustrie sollte von dem Wissen profitieren, das zwischen den europäischen Instituten, die traditionell Pflanzen züchten und pflegen, und asiatische Instituten, die den Pflanzenschutz priorisieren, ausgetauscht wird. Durch Forschungsaustausch an Instituten in Belgien, China, Frankreich, Italien und Japan, tauschten die Forscher DNA und Pflanzenmaterial aus Genpool in Sammlungen und botanische Gärten gehalten. Sie verwendet dann diese Ressourcen, um die genetischen Tags zu finden, die verwendet werden können, um Arten und Sorten zu unterscheiden. Die von FORESTFLOWERS geschmiedet Kollaborationen werden die Züchtungsforschung stärken, während die Zierpflanzenindustrie nachhaltiger wird, da sie zur Biodiversität und zur Erhaltung der wichtigen genetischen Ressourcen beiträgt.