EIB stellt Mittel für die deutsche Forschung bereit
Das Saarland erhält ein Darlehen von 100 Millionen Euro von der EIB (Europäische Investitionsbank) zur Finanzierung von Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Diese Vereinbarung wurde am 11. Dezember vom saarländischen Finanzminister Peter Jacoby und dem Vizepräsidenten der EIB Wolfgang Roth unterzeichnet. Die vorgesehenen Projekte sind Teil eines mehrjährigen Investitionsprogramms zur Förderung der biomedizinischen und biotechnologischen Forschung an den Universitätskliniken des Saarlandes sowie zur Erweiterung der Forschungskapazitäten in anderen Hightech-Bereichen. Durch die Erhöhung des FuE-Potenzials des Saarlandes soll auch die wirtschaftliche Entwicklung des Landes gefördert werden. Die Bereiche, die in den Genuss von Fördermitteln kommen, umfassen u.a. fortgeschrittene Technologien zur Energieeinsparung, die Erweiterung wissenschaftlicher und technischer Bibliotheken sowie die Verbesserung der Datennetze. Die Initiative Innovation 2000 der EIB (i2i) soll die Umsetzung der Beschlüsse des Europäischen Rates von Lissabon auf dem Gebiet der Forschungs- und Innovationsförderung unterstützen. Dazu will die EIB in den kommenden drei Jahren zwischen 12 und 15 Milliarden Euro beisteuern.