Forschungsvorteile für Industrie durch IST
Als Teil des Bestrebens, dass Forschungsergebnisse von der Industrie besser genutzt werden, findet in Edinburgh ein Projekt mit dem Titel EUTIST-IMV, das im Rahmen des Programms "Technologien der Informationsgesellschaft" (IST) von der Europäischen Union finanziert wird, statt. Das Projekt widmet sich schwerpunktmäßig der "Machine Vision" (maschinelles Sehen). EUTIST-IMV (European take up of essential information society technologies - integrated machine vision/Einsatz wesentlicher Technologien der Informationsgesellschaft in Europa - integriertes maschinelles Sehen) findet am EPCC, ein Zentrum für Technologietransfer an der Universität von Edinburgh (Schottland), statt und läuft bis 2003. Das EPCC wird mit zwei europäischen Partnern (CiS Institut für Mikrosensorik aus Deutschland und Satakunta Polytechnic aus Finnland) an zehn industriellen Projekten arbeiten, in denen sie das maschinelle Sehen auf verschiedene Produkte und Verfahren anwenden. Die Technologie des maschinellen Sehens verwendet Computer zur Interpretation digitaler Bilder von Produkten und Produktionsverfahren. Unter den Teilnehmern befinden sich Hersteller von Papier, Textilien, Fahrzeugen und Sicherheitsglas. Wegen der Erfahrung des Zentrums bei dem Transfer von Forschungsergebnissen an die Industrie, so ein Vertreter des EPCC, lag es für die Europäische Kommission nahe, es für die Veranstaltung auszuwählen.