Parlament fordert größeren Etat für Gesundheitsprogramm
Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments fordert, die Mittel für die Umsetzung des Gesundheitsprogramms der Gemeinschaft von den von der Kommission für den Zeitraum von 2001 bis 2006 vorgeschlagenen 300 Millionen Euro auf 500 Millionen Euro zu erhöhen. Der Ausschuss unterstützte damit die Ansicht des griechischen MdEP und Berichterstatters Antonios Trakatellis, der 300 Millionen Euro für das Erreichen der ehrgeizigen Ziele des Programms für unzureichend hält. Der Ausschuss rief zudem zu einer besonderen Unterstützung für Maßnahmen auf, die sich mit schwerwiegenden Gesundheitsproblemen und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, neuropsychiatrischen Erkrankungen, Krebs, fahrlässigen Körperverletzungen, der Gesundheit von Säuglingen und Kindern, der Gesundheit von Frauen, degenerativen Erkrankungen des Nervensystems im Zusammenhang mit dem Alterungsprozess, Atemwegserkrankungen, Diabetes und Erkrankungen wie AIDS beschäftigen.