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Busquin wirbt weiter für den EFR

Über ein Jahr nach der erstmaligen Vorstellung seines Konzepts für einen "Europäischen Forschungsraum" (EFR) wirbt das für die Forschung zuständige Kommissionsmitglied Philippe Busquin mit ungebrochenem Enthusiasmus weiterhin in ganz Europa für seine Pläne. In einer Rede vor e...

Über ein Jahr nach der erstmaligen Vorstellung seines Konzepts für einen "Europäischen Forschungsraum" (EFR) wirbt das für die Forschung zuständige Kommissionsmitglied Philippe Busquin mit ungebrochenem Enthusiasmus weiterhin in ganz Europa für seine Pläne. In einer Rede vor einem Forum des BIT (Büro für Internationale Forschungs- und Technologiekooperation) am 29.März in Wien betonte Busquin, wie wichtig die Verbesserung der Kohärenz der europäischen Forschungspolitik und die Öffnung der Forschungsprogramme und -initiativen in den einzelnen Mitgliedstaaten sei. Seinen Aussagen zufolge werde sich das kommende Rahmenprogramm auf wenige wissenschaftliche und technologische Schwerpunkte konzentrieren: "In diesem Zusammenhang müssen wir darauf hinwirken, dass sich die nationalen Programme auf die vorteilhaftesten Bereiche konzentrieren und sich für Forscher aus anderen Ländern der Europäischen Union öffnen." Busquin legte die Eckpunkte des Vorschlags der Kommission für das nächste Rahmenprogramm dar, das dem Europäischen Rat von Stockholm am 23. und 24.März vorgelegt wurde, und betonte dabei erneut, wie wichtig es sei, dass die Wissenschaft auf die Gesellschaft eingehe und die Forscher die Auswirkungen ihrer Tätigkeit ausloteten und verstünden. Er beschrieb weiter, inwieweit die Pläne der Kommission auf die offensichtliche Notwendigkeit einer Leistungsbewertung der europäischen FuE und Innovation sowie auf die Förderung wissenschaftlicher Spitzenleistungen in Europa, die Öffnung der nationalen Forschungsprogramme, die Verbesserung der Informations- und Kommunikationstechnologien in Europa, die Förderung privater Investitionen in FuE und Innovation, die wirkliche Mobilisierung der europäischen Forschung und die Einigung auf ein Gemeinschaftspatent eingehen; ein weiteres Ziel sei die Verbesserung der Verbindungen innerhalb der europäischen Forschungsinfrastruktur. "Um in der Welt von morgen voranzukommen, muss Europa die Globalisierung in einer Art und Weise interpretieren, die den Wünschen der Bürger entspricht", so das Kommissionsmitglied. "Ich bin überzeugt, dass es Lösungen gibt, die, wenn die Bürger Europas sie ergreifen, langfristigen Wohlstand im neuen Jahrhundert bieten können".

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