Innovationsfreudiges Griechenland erhält weitere Impulse durch Kommissionsmittel
Innovation und Forschung in Griechenland erhalten neue Impulse durch zwölf weitere Programme zur Umsetzung des gemeinschaftlichen Förderkonzepts (GFK), die am 10.April von Michel Barnier, dem für die regionale Entwicklung zuständigen Mitglied der Europäischen Kommission, unterzeichnet wurden. Der Gesamtbetrag der hiermit genehmigten Gemeinschaftsunterstützung für den Zeitraum von 2000 bis 2006 beträgt fast 6,4Milliarden Euro. Von den Regionen, die in den Genuss des GFK kommen, erhält allein die Region Westgriechenland 781,7Millionen Euro. "Ich bin sehr froh, dass die Kommission zur Entwicklung einer Region beiträgt, die vor allem dank der Dynamik der Universität Patras ein hervorragendes Potenzial auf dem Gebiet der neuen Technologien besitzt", sagte Kommissar Barnier bei der Vorstellung der Entscheidung. Bei der Unterstützung der Wirtschaft in den einzelnen Regionen liegt der Schwerpunkt auf Investitionen in Produktionsanlagen. Außerdem sind Begleitmaßnahmen zur gegenseitigen Bereicherung von Innovation und Unternehmergeist in der "New Economy" vorgesehen. In der Region Thessalien zielt das Programm auf die Schaffung von 3400Arbeitsplätzen, die Unterstützung von 150kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) durch Aktionen im Bereich Innovation und Forschung und die Förderung der Unternehmensgründung in Technologieparks und neuen Industriegebieten ab. Die verstärkte Nutzung der neuen Technologien und der Informationsgesellschaft soll außerdem dazu beitragen, die Isolation der Regionen in äußerster Randlage zu überwinden.
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