EU und USA vereinbaren Forschungszusammenarbeit auf dem Gebiet der nichtnuklearen Energie
Die Europäische Kommission und die USA haben am 14. Mai ein Abkommen über eine Forschungszusammenarbeit auf dem Gebiet der nichtnuklearen Energie unterzeichnet. Der für Forschung zuständige EU-Kommissar Philippe Busquin und der US-amerikanische Energieminister Spencer Abraham unterzeichneten eine Durchführungsvereinbarung über die wissenschaftliche Zusammenarbeit. Das Abkommen soll eine Zusammenarbeit in Forschungsbereichen beiderseitigen Interesses vereinfachen, so z.B. im Bereich fossile Energieträger und Klimaschutz, neue Energieträger wie Wasserstoff und Sonnenenergie sowie im Bereich Energieeffizienz. Nach Aussage der Kommission wird die Zusammenarbeit voraussichtlich die Erarbeitung gemeinsamer Standards, die gemeinsame Nutzung einzigartiger F&E-Einrichtungen, Workshops, den Austausch von Wissenschaftlern und den Aufbau von Netzen, die gemeinsame Erstellung von Prognosen zur Technologieentwicklung sowie die Koordinierung von Forschungsprojekten umfassen. Die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der nichtnuklearen Energie ist einer von fünfzehn Bereichen für eine potenzielle Zusammenarbeit, die in einem im Oktober 1998 unterzeichneten Abkommen über die Zusammenarbeit zwischen der EU und den USA aufgeführt sind. Die US-Delegation wird auch an dem für den 14. und 15. Mai geplanten europäischen Industrie- und Energierat teilnehmen.