Slowenien weist als erstes Beitrittsland geringeres BSE-Risiko auf als die meisten Mitgliedstaaten
Der Wissenschaftliche Lenkungsausschuss (WLA), der die Europäische Kommission in BSE-Angelegenheiten (BSE - bovine spongiforme Enzephalopathie) berät, hat eine Stellungnahme veröffentlicht, die besagt, dass das Auftreten von BSE in slowenischen Rinderherden unwahrscheinlich, aber nicht auszuschließen ist, das Land also ein geringeres Risiko aufweist als viele der EU-Mitgliedstaaten. Slowenien wurde in die Liste von Ländern aufgenommen, die bereits nach dem geographischen BSE-Risiko (GBR) bewertet sind. Das Land wurde als erstes Beitrittsland in Risikostufe II eingestuft. Alle übrigen bislang bewerteten Beitrittskandidaten wurden hinsichtlich des geographischen BSE-Risikos in Stufe III eingestuft (höchstes Risiko). Auch alle EU-Mitgliedstaaten wurden mit Risikostufe III bewertet, mit Ausnahme von Schweden, Finnland und Österreich (Stufe II). Der Bericht besagt weiterhin, dass Costa Rica in Risikostufe I eingestuft wurde, Kenia in Stufe II und Rumänien in Stufe III.