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Rat der Umweltminister genehmigt geändertes Aktionsprogramm

Der Rat der Umweltminister hat eine gemeinsame Stellungnahme zu einem neuen Umweltaktionsprogramm verabschiedet. Seit dem Vorschlag der Kommission hat er seine Zusammenarbeit mit dem Europäischen Parlament verstärkt. Die Änderungen des Vorschlags konzentrierten sich auf die Z...

Der Rat der Umweltminister hat eine gemeinsame Stellungnahme zu einem neuen Umweltaktionsprogramm verabschiedet. Seit dem Vorschlag der Kommission hat er seine Zusammenarbeit mit dem Europäischen Parlament verstärkt. Die Änderungen des Vorschlags konzentrierten sich auf die Zielsetzungen, die Zeitpläne, Entwicklungsstrategien, Umweltintegration, die Beziehung zu den Beitrittsländern und die globale Verantwortung der EU für eine nachhaltige Entwicklung. "Das Programm ist auf den Punkt gebracht, unmissverständlich und gut zu kontrollieren. Es bedeutet eine radikale Veränderung für Europas Bürger", sagte der schwedische Umweltminister und derzeitige Vorsitzende des Umweltrates Kjell Larsson. In dem Programm wird gefordert, dass festgelegte Umweltzielsetzungen innerhalb von zehn Jahren erreicht werden müssen. Von der Kommission sollen sieben Strategien bezüglich Luftqualität, Meeresumwelt, Nutzung von Ressourcen, Pestiziden, Abfallrecycling, Fragen der Landnutzung und städtischer Umwelt entwickelt werden, um weitere quantifizierbare und zeitgebundene Ziele festzulegen. Viele der Spezifikationen des Programms sind bedeutend für die Forschung. Unter den Forderungen des Programms finden sich u.a.: - Eine langfristige Klimazielsetzung zur Stabilisierung der Menge an Treibhausgasen bei 550 ppm, - Das Ziel, den Anteil der erneuerbaren Energiequellen an der Gesamtenergienutzung auf 12 Prozent anzuheben, - Eindämmung des Artensterbens bis 2010, - Eine umweltverträglichere Fischerei- und Landwirtschaftspolitik, - Erhebliche Reduzierung der Verwendung von Pestiziden und der damit verbundenen Risiken, - Eindämmung der Abfallproduktion und Verstärkung des Recyclings. Der Rat betonte erneut, dass die EU immer noch vereint am Kyoto-Protokoll festhalte.

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